Dobermann-Nothilfe, Happy-End für Hunde.


Farel

Adresse:
 
72172 Sulz

Kontakt:

 Elke Pordzik

epordzik at aol.com

Stichworte: Endlich zuhause


Es passt einfach und musste so sein

Nachdem unser Hund Rayo im Februar bei einem tragischen Unfall ums Leben kam war da eine riesengroße Lücke und ein Körbchen frei. Es dauerte eine gewisse Zeit, bis der Verlust verarbeitet und die Zeit gekommen war, nach einer Fellnase zu suchen, die in unser Leben passt. Es war von Anfang an klar, dass es ein Hund aus dem Tierschutz wird. Im Internet habe ich lange recherchiert um einen Hund zu finden, der zu uns passt und dessen Bedürfnissen wir gerecht werden.

Da stieß ich auf Farel. Seine Beschreibung sprach mich an und ich fuhr meine Mutter besuchen, die in der Nähe der Hundepension wohnt, in der Farel untergebracht war. So konnte ich ihn an drei aufeinanderfolgenden Tagen besuchen und wir konnten uns ein Bild voneinander machen.

Als ich ihn zum ersten Mal in Natura sah, setzte es mich fast auf den Hintern. Er sah meinem verstorbenen Rayo so sehr ähnlich! Das war überhaupt nicht mein Plan und vom Bild im Internet auch nicht erkennbar gewesen.

Die Spaziergänge mit Farel bestätigten meinen Eindruck, dass er zu uns passt. Nun mussten wir noch die Vorkontrolle abwarten dann durften wir ihn zu uns holen.

Ich kann überhaupt nicht verstehen, dass so ein hübscher, lieber und verschmuster Kerl so lange auf ein Zuhause warten musste. Er zeigt sich sehr lernwillig und hat sich in unser Leben in den letzten drei Wochen, die er bei uns ist, schon richtig gut eingefügt.

Wir wollen ihn nicht mehr missen. So ein fröhlicher Kerl! er quittiert alles mit einem Schwanzwedeln. Bei unseren Spaziergängen lasse ich die 10 Meter lange Schleppleine in sicherem und übersichtlichen Gelände bereits fallen. Farel ist abrufbar und orientiert sich an uns, wenn er unsicher ist.

Er hat sogar schon ein paar Spielkameraden gefunden, mit denen er ausgiebig herumtollen kann. Im Neckar war er auch schon. Aber er hatte sich verschätzt, er dachte dass er stehen könne, musste dann aber schwimmen. Davon brauchte er dann doch keine Wiederholung.

Sein Problem im Rücken, das er wohl schon lange mit sich herum trug (er ließ sich hinten nicht gerne anfassen, obwohl er von Streicheleinheiten nicht genug bekommen kann), wurde von einer lieben Hundephysiotherapeutin behandelt und gehört der Vergangenheit an. Ich mache regelmäßig mit ihm die Übungen, die ich gezeigt bekam, damit sich seine Muskulatur wieder aufbauen kann. Jetzt kann ich ihn anfassen, wo immer ich will.

Ich konnte ihn sogar davon überzeugen, dass ein Sofawolf saubere Füße braucht. Farel lässt sich inzwischen die Pfoten nach dem Gassigehen abputzen. Das war anfangs ein Drama und nicht möglich. Ich hätte nicht gedacht, dass das so schnell gehen würde.

Mit meinem Mann liegt er zusammen auf dem Boden und kuschelt. Oder die beiden bubeln miteinander.

Ich bedanke mich sehr bei Anja, mit der ich seither immer im guten Kontakt bin, für die schöne Vermittlung. Ich sende immer wieder gerne Bilder und kleine Filme, wie es Farel bei uns geht.

Ich hoffe, dass er noch ein langes Leben bei uns genießen darf.