Dobermann-Nothilfe, Happy-End für Hunde.

Übersicht in Zufallsreihenfolge:



Buddy Ehemals Butler

Adresse:
 
23684 Scharbeutz

Kontakt:

 Jasmin

jasmin15h at web.de



Am 23.3.2014 hatte das warten ein Ende und wir haben unseren Buddy bekommen von der 1.sec. hat er unser Herz erobert.unser 9jahre alter mischlingsrüde hat ihn sofort akzeptiert und die beiden waren von anfang an ein super team.Buddy liebt unsere kinder überalles.alleine bleiben ist leider nicht seine stärke obwohl er ja unseren Jerry noch hat aber wir üben das.er dank uns jeden tag das wir ihn genommen haben und wir bereuen unsere entscheidung nicht im gegenteil irgendwann komt sicher nochmal einer wenn unser opa mal nicht mehr sein sollte.Vielen dank an Andrea Polley Yvone Kube und Melly Mühlenberg für die reibungslose vermittlung und vielen dank an die dobermann Nothilfe für diesen tollen Hund



Korek

Adresse:
 
25557 Steenfeld/ Spann

Kontakt:

 Udo Karl Albert Hooft

udo at udohooft.de



Korek ist ein ganz aufgeweckter und lieber Hund. Er ist bei mir in Pflege. Ich erfreue mich jeden Tag an seinem guten Wesen.

Nach wie vor ist er zu allen Menschen freundlich, manchmal etwas übermütig Aber das schreibe ich seinem herzensguten Temperament zu. Katzen mag er gern jagen, ich kann aber nichts darüber aussagen, ob er ihnen auch etwas antun würde, falls er ihnen habhaft wird. Warum er sich mit anderen Hunden versteht oder nicht konnte ich bisher nicht eindeutig erkennen. Gängige Kommandos habe ich ihm nicht beigebracht, 1. weil es hier praktisch nicht notwendig war, 2. weil ich das doch besser seinem endgültigen Herrchen überlassen wollte. Er hat keinerlei Auffälligkeiten, passt sich seinem Herrchen perfekt an, "macht praktisch alles, wenn man es ihm sagt", kann allein bleiben ohne Blödsinn zu machen, ist geduldig, ist verspielt, freut sich wenn es hinaus in die Natur geht, hat allerdings wie jeder Dobi einen ausgeprägten Jagdtrieb. Ob er Hunde unmittelbar in seiner "Wohnung" duldet kann ich nicht sagen. Bei seinem Vorbesitzer machte das unüberwindbare Probleme, so dass Korek wieder zurückgegeben wurde. Er schmust am Abend sehr gern mit mir, ist dabei allerdings manchmal etwas tapsig; hat mich aber nie gestört, da ich darauf vorbereitet war. Bleibt nachts ohne zusätzliche Aufforderung in seinem Körbchen. Ist sehr sauber im Haus, natürlich stubenrein, setzt keinerlei Markierungen im Haus mal abgesehen von der ersten beim Einzug. Läuft sehr gern und ausdauernd in der Natur hatte ihn wegen dem Zwang allerdings immer an der Leine. Vermutlich muss man ihm ohne Leine noch beibringen, nicht davon zu laufen. Er sieht im Fell gepflegt und edel aus, ein rundum schöner und treuer Freund. Ausgesprochene Dobermann- Erfahrung ist für Korek nicht notwendig. Er ist überaus "pflegeleicht". Besuchern und neuen Mitgliedern im Haushalt (Menschen) gegenüber ist er sehr freundlich und nimmt sie sehr schnell an. Er ist sehr intelligent und gelehrig. Mag quietschendes Gummispielzeug ausgesprochen gern.



Ivan

Kontakt:

 Nicole Altmann

nahh at gmx.de



"Hase" im Dobermann Kostüm!

Er kam aus Polen - eigentlich nur zur Pflege - als Halbstarker (10 Monate alt)- mit so einigen kleinen und leider auch größeren Problemen... die sind alle gelöst - außer das Herz - das wird behandelt.

Schon schnell war klar - den behalte ich.

So ein toller Charakter - so ein toller Hund.

Ich hoffe er bleibt mir viele Jahre - trotz Herzkrankheit - ein Begleiter. Ich werde alles dafür tun, das er Hund sein darf - er hat es verdient.



Julchen

Adresse:
 
88317

Kontakt:

 Frauchen

Nicole-Franke at t-oniline.de



Aus Pola wird Julchen - das Glück kam im März 2014...

Hallo, mein Name ist Julchen...und mein Leben fing gar nicht schön an. Geboren bin ich in Polen, dort hat man mich nicht gut behandelt. Irgendwann wurde ich dann entsorgt und bin in dem großen Tierheim gelandet. Das war nichts Schönes, ich war dort - so stand es zumindest auf dem Stück Blech an meinem Halsband, die Nummer B41 - eine von ganz vielen...ich war sehr traurig, bis der eine gewisse Tag kam, als mein Frauchen mich im Internet entdeckt hat. Frauchen hat erzählt, mein Blick ging ihr sofort ins Herz und dann ging auch alles ganz schnell. Dank der lieben Menschen der Dobermann Nothilfe und der vielen tollen Helfer in Polen wurde ich nach Deutschland - ins behütete Land - transportiert. Die ersten Wochen habe ich mich nur vor Angst unter der Eckbank verkrochen. Hat mich jemand angesprochen, lief mir vor lauter Angst völlig unkontrolliert mein Pipi raus. Aber das hat meine Familie hier nicht gestört, sie haben immer zu mir gehalten und mir ganz viel Zuwendung und Sicherheit gegeben. Mit ganz viel Liebe habe ich wieder Vertrauen gewonnen. Zwischenzeitlich bin ich die Chefin von meinen drei Rudelbuben und sorge hier für Zucht und Ordnung. Nicht nur, dass ich keine Angst mehr habe, nein, ich bin richtig fröhlich geworden und liebe das Leben. Ich habe großes Glück gehabt, ich werde hier soooo geliebt. Frauchen sagt, ich bin ihre Schmusemaus. Ich wünsche auch meinen vielen Kollegen, die noch ein trostloses Leben in irgendeinem Zwinger im überfüllten Tierheim fristen müssen, eben so viel Glück. Ich war eine arme Seele voller Angst und Traurigkeit, jetzt bin ich eine stolze Hundedame mit eigenem Sheltieharem. Ich führe ein tolles Leben, fahre 2 x im Jahr in Urlaub, habe Spaß, begleite mein Frauchen auch öfter zum Arbeiten und, und, und... seht nur, wie sich ein Hund wie ich es war entwickeln kann...Bilder sagen mehr als 1.000 Worte...



Amik (jetzt Rocky)

Adresse:
 
40724 Hilden

Kontakt:

 Christopher Schaff, Sabine Schügner

01722513162

s.schuegner at gmx.de

Stichworte: An meinen neuen Namen habe ich mich ruckzuck gewöhnt


Den ersten Geburtstag habe ich im neuen Zuhause gefeiert!

Am 25.01.14 kam ich von Polen nach Deutschland....

Am 29.01. holte mich mein neues Frauchen aus einer Tierpension ab.

Es war LIEBE AUF DEN ERSTEN BLICK!!!

Weiter gings in mein neues Zuhause, wo mein Herrchen schon auf mich wartete :-)

Hier fühl ich mich sehr wohl. Das zeige ich: bin seit dem 1.Tag stubenrein, kenne schon viele Befehle, bin sehr lieb und tolle draußen gerne rum.

Zu Hunden und anderen Menschen bin ich freundlich.

Mein bester Kumpel ist der Hund vom Nachbarn. Es ist ein Windhundmix mit dem ich tgl. mehrmals herumtolle.

HERZLICHEN DANK UND LIEBE GRÜSSE AN ANJA SIEROCKY FÜR DIE VERMITTLUNG (davon wurde mir von Herrchen/Frauchen nämlich erzählt ;-) )

Nach dem ersten, glücklichen Monat freue ich mich auf viele, tolle Jahre.

Ganz liebe Grüsse

Euer Rocky mit Chris&Sabine



Krümel ehem. Karmelek

Adresse:
Im Neuen Feld 2 
57223 Kreuztal


Umgebung in neuem Fenster zeigen:

Kontakt:

 Adelheid

skahehaka at gmail.com



Hi, ich bin Krümel!

Ich bin der Krümel und wohne seit einer Woche bei meinem neuen Frauchen und ihrer Mom. Früher hieß ich Karmelek, aber Frauchen konnte das nicht so schön aussprechen! :-) Anfangs hatte ich noch fürchterliche Angst, weil ich vorher kein schönes Leben hatte und viele böse Erfahrungen gesammelt habe. Aber seit einer Woche geht es mir richtig gut! Ich habe ein grosses Haus nur für mich....naja und für Frauchen und Mama ;-) und ein tolles Grundstück. Am liebsten bin ich den ganzen Tag draussen, aber Frauchen holt mich immer wieder rein...alte Spielverderberin! Wenn wir Gassi gehen, habe ich eine lange Leine. Frauchen ist leider viel zu langsam, deswegen muss ich immer vor und zurück laufen, um sie anzutreiben! :-) Allmählich fühle ich mich pudelwohl und ärger Frauchen immer öfter! Ist sie aber auch selbst schuld, wenn sie den leckeren Leerdamer auf dem Tisch liegen lässt. Dann nehme ich ihn doch lieber, bevor er verdirbt! Heute morgen hat sie ganz doll geschimpft! Wie soll ich auch wissen, dass sie den Telefonhörer selbst haben will. Dabei war ich noch so höflich, nicht abzudrücken und ausserdem hat sie ja noch einen zweiten. Jetzt klingels unterm Bett...hihihi!! Jaja...es ist schon nicht leicht, sich seine Menschen zu erziehen!! Aber ich arbeite dran!! Nächstes Mal erzähle ich euch, wie es weiter geht....Euer Krümel



Mulat / Mulli

Adresse:
 
97286 Sommerhausen

Kontakt:

 Margit Wiehl

09333/1825

margit.wiehl at t-online.de

www.ferien-sommerhausen.de



Endlich Zuhause!

Ich heiße Mulli - eigentlich ja Mulat, aber das gefiel mir nicht so gut, das klang so erwachsen - und ich bin ja noch so jung - ungefähr 6 oder 7 Jahre.

Kaum aus Polen angekommen, kam ich eine Pflegestelle, aber da hab ich mich noch nicht richtig gut benommen und musste leider in eine Hundepension. Dort ginge mir zwar gut und ich hatte auch schon begriffen, das ich mich benehmen muss, um eine neue Familie zu bekommen.

Und siehe da, meldete sich im Mai 2013 eine Familie aus Sommerhausen in Bayern, die gerade ihren langjährigen Hund Sammy wegen Krankheit verloren hatten. Als sie mich zum ersten Mal besuchten, klappte alles ganz gut und ich hoffte, dass sie wiederkommen.

Nach einer langen Woche kamen sie wirklich wieder und nahmen mich mit. Im neuen Zuhause überraschten mich gleich zwei Katzendamen, die über meinen Besuch nicht wirklich erfreut waren und mir dies auch gleich deutlich zeigten. Zum Glück wusste ich, was sich gehört und tat so, als wären sie weiterhin die Chefs, was bis heute ganz gut klappt. Schließlich lassen sie mich dafür auch öfters aus ihren Näpfen fressen - mal mehr oder weniger freiwillig.

Auch sonst habe ich es super getroffen mit Margit und Ralf, sie haben mich sehr gern und lassen es mich nicht spüren, dass ich hin und wieder ihre Kinder (sind schon erwachsen) und Gäste anbelle und sogar zwicke. Ich kenne dies ja noch nicht so gut - in meiner Vergangenheit musste ich mich wehren und mir ging es gar nicht gut.

Jetzt darf ich sogar in die Schule - treffe mich mit anderen Hunden - und lerne, was ich tun muss, um an Leckerei zu kommen. Dann freu´n sich immer alle und auch mir geht es besser. Jeden Tag darf ich drei mal spazieren gehen, sogar im Wald, was mir besonders gut gefällt, da kann ich so richtig viel rennen.

Zuhause, was jetzt meines ist, darf ich zum Kuscheln auf die Couch, hab mein eigenes Spielzeug, bin ganz selten allein und schleiche mich sogar manchmal morgens ins Bett, um nachzusehen, ob noch alle da sind.

Schön, dass es die Hundehilfe gibt, damit noch viele meine Leidensgenossen so viel Glück und eine Zukunft, wie ich haben, auch wenn sie (noch!!) so schwierig sind.



MEXX

Adresse:
Gungstr 
46238 Bottrop


Umgebung in neuem Fenster zeigen:

Kontakt:

 Tanja

tanja_78 at arcor.de



Im Internet verliebt...

Im Internet verliebt, im realen Leben mein Herz verloren und nun hab ich Schatzilein an meiner Seite ...


Kontakt:

 Karsten Skoruppa

Skoruppa_K at web.de




Kokos

Adresse:
 
51143

Kontakt:

 Frauchen

t at g.de



Kokos

Kokos kam im Juni 2013 aus Polen in sein neues Zuhause in Köln.

Inzwischen hat er sich gut eingelebt, und er blüht immer mehr auf. Er freut sich über seinen Garten, liebt Ballspiele und entwickelt sich zur Wasserratte. Er macht freudig alle Übungen mit und lernt schnell. Und natürlich weiß er längst, wo Frauchen die Leckerchen versteckt hat.

Kokos ist ein echter kleiner Schatz, und ich bin sehr froh, dass er da ist.

Mein besonderer Dank gilt Dorty und Salvo Chiofalo ("http://pfotenbuch.beepworld.de"), den wundervollsten Pflegeeltern unter der Sonne. Sie haben Kokos ein liebevolles Zuhause auf Zeit gegeben und stehen uns bis heute mit ihrem Rat zur Seite.

Ebenso geht mein herzlicher Dank an Frau Hannelore Plenk von der Dobermann-Nothilfe. Sie hat sich ausgesprochen engagiert und blitzschnell um die organisatorischen Dinge gekümmert und nimmt ebenfalls bis heute Anteil an Kokos‘ Entwicklung im neuen Zuhause.



Ivanka

Adresse:
 
26409 Wittmund

Kontakt:

 Gabi u. Ralph

04464 / 86 90 48

fuerst-pedd at t-online.de

irjgv-harlingerland.de



Ivanka

[gross][/gross]

hallo, wir haben Ivanka vor über 4,5 Jahren aus Eurer Nothilfe bekommen. Mittlerweile ist Ivanka fast 13 Jahre alt und immer noch fit. Sie ist viel mit unseren anderen beiden Dobis auf der Pferdekoppel und buddelt nach Mäusen. Jetzt liegt sie gerade neben mir auf dem Sofa und pennt. Und sie fährt gerne Auto. Ich nehnme sie bei jeder Gelegenheit mit. Ich hoffe das sie noch lange bei uns ist. Gruß aus Ostfriesland.



Skipper 2 Jahre/Mischlings-Rüde

Adresse:
Bahnhofstraße49 
63165 Mühlheim/Main


Umgebung in neuem Fenster zeigen:

Kontakt:

 Fritsch,Heike

06108/799401

0163-2591860

fritsch1860 at web.de



Ein Traumhund bekommen,sooo lieb und verschmust!!!

Hallo,

Skipper ist nach erst 2 Tagen schon fast ein Traumhund für uns

Er ist so lieb und jetzt schon so anhänglich das er uns nicht mehr von der Seite weicht.Auserdem hört er zu unserer Überaschung schon auf sehr viele Befehle obwohl er aus Polen kommt.

Samstag und Sonntag war es noch etwas stressig mit wenig schlaf für uns,da er noch nicht wußte wo er Pippi zu machen hat(10-15 mal die volle Ladung Pippi in der Wohnung und dabei ca.20 mal Gassi gegangen).Aber heute scheint er es schonbegriffen zu haben. Toll!!!

Man kann alles Problemlos mit ihm machen,das hätten wir niemals erwartet.

Gassi gehen,geht toll an der Leine,andere Hunde begegnen,in die Wanne gehen,zum Tierarzt(ist alles O.K.bis auf durschfall was zu erwarten war nach dem Stress von der fahrt) und natürlich schmusen,das möchte er am liebsten den ganzen Tag. Alles Überhaupt kein Problem!

Ob Skipper überhaupt Bellen kannn wissen wir auch noch nicht,er hat noch nicht einen Laut von sich gegeben!

Sehr zu unserer freude.

So etwas liebes und tolles haben wir nicht erwartet.

Skipper ist ein Traumhund für uns nach nur 2 Tagen!!!



Filip(jetzt Pinsel)

Adresse:
 
52388 Nörvenich

Kontakt:

 claudia und hans-peter möltgen

claudia.moeltgen at googlemail.com



filip hat ein zuhause

Danke für diesen süßen lustigen Frechdachs!

In 2 Wochen hat Pinsel es geschafft uns alle um den Finger zu wickeln.



Sasa ehem. Zetka

Adresse:
 
91586 Lichtenau

Kontakt:

 Sonja

sonja at opus24.de



Sasa wünscht allen Vierbeiner viel Glück, und eine baldige Vermittlung!

Erstens kommt es anders, und zweitens als man denkt. Ich (auf dem Bild links) sollte nur als Pflegehund einziehen. Meine Menschen habe aber die Rechung ohne mich gemacht. Sofort habe ich mich an mein neues Herrchen gebunden, bin ihm auf Schritt und Tritt gefolgt, sodass, als die ersten Anrufe für mich kamen, ihm es ganz arg ums Herz wurde. Sogar meinen leichten Jagdtrieb habe ich ausgepackt, was dazu führte, dass sehr nette Menschen von mir Abstand nahmen. Und so durfte ich bleiben, für immer!



Winnetou

Adresse:
 
59609

Kontakt:

 Regina

nowak-effeln at t-online.de

Stichworte: Wuff


Wuff Wuff, bin Zuhause angekommen, ganz toll hier, Herrchen und Frauchen und ich mögen uns sehr!!!!



Henry

Kontakt:

 Markus Boehme

musicroof at web.de



Dank dem Team von der Dobermann Nothilfe haben wir unseren kleinen Schmusescheisser gefunden. Danke



Puka

Adresse:
Kettelerstrasse 
91126 Schwabach


Umgebung in neuem Fenster zeigen:

Kontakt:

 Elisa

09122/888407

015777729407

elisa22.pierog at web.de



HALLO DAS IST UNSER KLEINER NEUER MISCHLINGSHUND PUKA.WIR HABEN IHN JETZT SCHON SEIT MITTE FEBRUAR 2014.ER KAM MIT EINEM KLEINTRANSPORTER MIT WEITEREN HUNDEN ZU UNS NACH DEUTSCHLAND.WIR FUHREN ZUM SAMMELTREFFPUNKT UND NAHMEN DEN KLEINEN MIT.JETZT WOHNT ER JA SCHON EINEN MONAT DA UND ES GEHT IHM GUT.ER GENIEßT SEIN LEBEN MIT SEINEN ZWEI KATZEN DIE WIR AUCH DIESES JAHR AUS SPANIEN BEKAMEN IN VOLLEN ZÜGEN.



Wera

Adresse:
 
59192 Bergkamen

Kontakt:

 Christiane Lappe

christianelappe at helimail.de


Vor fast einem Jahr haben wir Wera als Pflegehund bekommen und nach kurzer Zeit stand fest, dass wir sie nicht mehr hergeben werden. Wera war am Anfang sehr ängstlich und schüchtern, hat sich aber mittlerweile sehr gut eingelebt. Sie ist eine soooo liebe, treue und dankbare Hündin und versteht sich mit unserem Rüden Sam sehr gut. Wir sind so glücklich, einen so tollen Hund bekommen zu haben.



DJ

Adresse:
Goldenke 48 
37412 Herzberg am Harz


Umgebung in neuem Fenster zeigen:

Kontakt:

 Sabine Härtl

05585-446

sabine at markig.com



Hey, mein Name ist DJ! Ich bin im Sommer 2008 zu meinem Frauchen gekommen. Sie war sooo beeindruckt von mir, dass sie ein Buch über mich geschrieben hat. Wenn ihr mehr über mich und meine Abenteuer erfahren möchtet, dann lest doch "DJ - Das Geheimnis meines Erfolgs... Vom Straßenhund zum Herzensbrecher!"

Meine Zeit in Polen

Als ich wieder einmal ganz allein und frierend in einem Hauseingang lag, der betrunkene Alte nach Hause kam und mir wohl zum hundertsten Mal einen Tritt verpasste, beschloss ich, dass mein Leben so nicht weitergehen konnte.

Nicht mal einen Namen hatte ich - außer natürlich „Verdammter Straßenköter“ oder „Stinkende Ratte“ oder „Elende Missgeburt“.

Von wegen! Ohne zu übertreiben, ich war durchaus ein stattlicher, dynamischer und intelligenter, polnischer Bursche im allerbesten Mannesalter (das können die Hundemädels in meiner Straße hier bestätigen, ehrlich!).

Mir musste dringend etwas einfallen… und diese Ecke hier würde ich bestimmt nicht vermissen (außer die Mädels natürlich).

Vielleicht war ja was dran an dem Gerücht, dass es da am Rande der Stadt ein kleines Heim geben sollte, wo man ein Dach über dem Kopf hatte und eine Mahlzeit am Tag bekam und nicht ständig beschimpft und misshandelt wurde.

Und wo sie mir vielleicht sogar endlich einen Namen geben würden.

Wie ich es gefunden habe, weiß ich beim besten Willen nicht mehr.

Nur das tolle Gefühl werd ich nie vergessen, als ich seit Tagen wieder was zwischen die Zähne bekam - einfach so, ohne darum kämpfen zu müssen. Eine Box bekam ich auch zugeteilt und mein Name lautete nun „Zone 5, Box 12, Rüde“.

Bei so einem Namen müsste man eigentlich eine Identitätskrise kriegen, aber irgendwie hatte ich so ein Kribbeln im Bauch – ich wusste, das war noch nicht alles, es würde ganz was Großes passieren, was mein Leben für immer auf den Kopf stellen würde. Ich musste nur durchhalten.

Es gab da draußen jemanden, der nur auf mich wartete.

Gestatten DJ!

Und ich sollte Recht behalten.

Sie kamen an einem wunderschönen Tag im April nach Gorzow.

Ich war ganz aufgeregt. Die anderen Tierheimkumpels hatten mir erzählt, dass da ganz liebe Menschen kommen und uns mitnehmen würden.

Und da waren sie nun!

Wir durften frei zwischen ihnen herumlaufen und meine Rute stand nicht eine Sekunde still.

Das war sie endlich - meine große Chance!

Ein Hundekumpel nach dem anderen verschwand in einer Transportbox.

Alle Boxen wurden eingeladen, die Leute stiegen ein, die Autotüren schlugen zu, die Motoren wurden angelassen…

Hey, da stimmte doch etwas nicht! Ihr habt mich vergessen!

Verdammt, das könnt ihr doch nicht machen! Ich muss mit!

Ich hüpfte und sprang, was das Zeug hielt, ich drehte mich ständig um die eigene Achse, bis mir schon ganz schlecht war.

Egal, ich musste mich irgendwie bemerkbar machen!

Schließlich fing an zu jaulen und zu jammern, was meine Stimme hergab.

Endlich stoppte der Wagen und zwei von ihnen stiegen wieder aus.

Na dem Hundegott sei Dank, sie hatten mich endlich bemerkt!

Eine Weile beratschlagten sie und schließlich kam ich in eine Box zu einem kleinen Hundemädchen. (Mann, was für ein Glück, dass es kein Kerl war - so war die lange Fahrt gar nicht so unangenehm!).

Doch sogar das hätte ich auf mich genommen, um nach Deutschland zu kommen - in das Land, wo jemand nur auf mich wartete.

Später erzählten sie mir, dass ich seit dem Moment, als ich das Tänzchen aufs Parkett gezaubert und das unüberhörbare Liedchen angestimmt hatte, endlich einen Namen bekommen hatte: Ich hieß nun DJ.

Deutschland, ich komme!

Die nächsten drei Monate wurde ich bei sehr netten Leuten in Münster untergebracht - Pflegestelle haben die das genannt. Das ist wohl der Ort, wo man dann warten muss, bis Frauchen einen abholt – für immer.

Aber warum noch mal umziehen?

Hier war es absolute Oberspitzenmegaklasse: Zu meiner Begrüßung gleich eine Grillparty, das wäre doch wirklich nicht nötig gewesen!

Meine Hoffnung, alle Würstchen wären nur für mich, den Ehrengast, zerschlugen sich allerdings schnell – na ja, das Schweineohr war auch nicht schlecht! Und vorsichtshalber hielt ich mal Wache am Grill, vielleicht ließ sich ja da doch noch was drehen…

Ich spürte das erste Mal in meinem Leben, dass ich keine Angst mehr zu haben brauchte.

Und ich lernte schon eine ganze Menge für mein späteres Leben:

Man holt keinen Kuchen vom Tisch, die Leckerchen in der Jackentasche bleiben da so lange drin, bis Pflegefrauchen sie rausrückt…

Als dann der große Tag kam, an dem mein neues Frauchen mich abholte, war mir doch ein wenig mulmig zu Mute.

Hier war es doch eigentlich sehr schön gewesen! Doch ich hatte ja immer von einem eigenen, richtigen Zuhause geträumt! Und nun sollte es endlich soweit sein.

Meine Gedanken schweiften noch einmal zurück und ich dachte an die Tage in Polen zurück... Die trüben Gedanken waren aber schnell verflogen, nun sollte die Zeit der Abenteuer beginnen!

Mittlerweile habe ich schon so viele, tolle Sachen erlebt, dass ich sie

wohl am besten mal meinem Frauchen diktiere, damit sie nicht in Vergessenheit geraten!

Tja, dann fang ich wohl mal ganz am Anfang an.

Geheimnisse

Den Anfang meiner Erfolgsstory hat mir Frauchen erzählt, als ich das erste Mal auf dem Sofa an sie gekuschelt gelegen habe und sie mir liebevoll mein Fell gekrault hat.

Sie meinte, es wäre ein Geheimnis und ich dürfe es auf gar keinen Fall weitererzählen – weil es ihr so peinlich war, wie sie damals auf mich,

den „Border“ gekommen ist.

Eigentlich hatte sie sich bei der „Border Collie Rescue“ einen Border Collie ausgesucht und der wäre auch fast statt meiner bei ihr eingezogen.

(Aber der Hundegott hatte wohl in letzter Sekunde ein Einsehen, sonst wäre ich stattliches Kerlchen nicht bei ihr gelandet!)

Als es dann mit dem anderen doch nicht klappte, war sie sehr traurig und suchte weiter nach einem Border-Collie oder einem Border-Collie-Mischling.

Und dann stieß sie auf meine Annonce im Internet:

DJ, jung, ledig, sportlich sucht…

Mein Name ist DJ, ich bin ein kleiner, intelligenter, bereits kastrierter,

2005 geborener Border-Terrier-Mix. Meine Hobbys sind:

Spielen, am Fahrrad laufen, Agility, mit Hundekumpels toben, ganz viel Schmusen, halt alles was einem Jungspund Spaß macht. Ich bin sehr gelehrig und gehorsam, mag Kinder, Kleintiere, und Katzen sind auch ok.

Kann mal ein paar Stunden allein Zuhause bleiben, ohne die Wohnung umzudekorieren.

Ich mops gern mal leckere Sachen vom Tisch, wenn grad keiner zuschaut. Kann da nix für, liegt an meiner nicht rosigen Vergangenheit.

Wachsam bin ich auch, weiß aber schnell, wer es gut mit mir meint.

So liebe Zweibeiner mein Fazit:

Kleiner Stürmischer Herzensbrecher sucht (nach trauriger Vergangenheit) neuen Start ins Hundeglück mit eigener Familie.

Das ist doch machbar, oder?!

Ich warte auf Dich, meinen Menschen, dem ich mein kleines Hundeherz und meine ganze Liebe schenken kann. Wer meint, dass wir zusammen passen, melde sich bitte gerne bei meiner Vermittlerin, um mich kennen zu lernen. Nur Mut, ich wart auf Euch…

Euer DJ

Kein Wunder, dass sie da nicht widerstehen konnte und sich sofort meldete (na ja, ihr habt Recht, das mit dem Mopsen vom Tisch hätte man ja nun nicht unbedingt erwähnen müssen…).

Sie war so fasziniert von meinem Wesen, dass sie überhaupt nicht bemerkte, dass ich äußerlich aber auch so gar nichts mit einem Border Collie gemeinsam hatte. (Aber was macht das schon, schließlich zählen die inneren Werte!)

Sie las nur „Border-Terrier-Mix“ (und das muss nun wirklich unter uns bleiben, Geheimnis, ihr wisst schon!) und hatte keine Ahnung davon, dass es auch eine Hunderasse gibt, die sich Border Terrier nennt.

(Könnt ihr bei Wikipedia nachlesen, ganz exquisite Vorfahren, die da in mir stecken). Sie war überzeugt davon, ich sei ein Border-Collie-Terrier-Mischling und wollte mich haben.

Und sie bekam mich…und will mich auch nie wieder hergeben!

Auch wenn ich (wie sich schnell herausstellte) „nur“ ein Border-Terrier-Mix bin, und kein bisschen Border Collie in mir steckt.

Was heißt hier eigentlich nur?

(So viel Spaß hätte sie sonst nie, nie, nie im ganzen Leben gehabt!!)

Mein neues Zuhause

In meinem neuen Zuhause erwartete mich Indi, eine graue Schäferhündin, die sich aber eindeutig mehr für das Schweineohr interessierte als für mich.

Es stellte sich aber schnell heraus, dass man mit ihr prima auskommen konnte (manchmal ließ sie sich sogar von mir das Futter unter der Nase wegmopsen, was mein Frauchen nicht sofort merkte. Aber als sie‘s dann merkte, gab’s ein Donnerwetter! Aber mal ehrlich, probieren kann man’s doch mal…) Ich merkte sehr bald, dass Indi die Kondition fehlte, um mit mir mithalten zu können – obwohl ich ja vier Wochen nur an der blöden Leine laufen durfte.

Also in meiner Annonce hatte doch eindeutig gestanden:

Intelligent, gehorsam, gelehrig.

Frauchen meinte aber, sie könne da gar nichts machen, in diesem komischen Schutzvertragsdingsda war das vereinbart worden.

Wen wollten sie denn schützen?

Vielleicht die Rehe, Hasen, Wildschweine, Füchse, deren Spuren überall im Wald so herrlich dufteten?

Ich hab alles gegeben, um intelligent, gehorsam und gelehrig zu wirken –

aber sie blieb standhaft.

Spaziergänge im Wald

Tja, Vorfreude ist ja bekanntlich die schönste Freude und der Tag sollte kommen, an dem ich endlich den Wald unsicher machen durfte.

Und ich überzeugte mein Frauchen sofort, wie gehorsam ich war, kam sofort auf Pfiff, setzte mich vor sie – Hauptsache nicht mehr an die Leine müssen ! (und die Leckerchen waren ja schließlich auch nicht zu verachten…)

Sie war ganz begeistert und so konnte ich gaaaanz vorsichtig das Tempo und die Entfernung steigern, bis sie mir gänzlich vertraute.

Nun konnte ich auch meine Aufgabe in Angriff nehmen und die Kondition meiner Hundefreundin steigern.

Das beste Mittel war, ihre Aufmerksamkeit auf mich zu lenken, indem ich nach Hasenköddeln suchte – die liebt sie nämlich genauso wie ich. Ihr hättet mal Frauchen toben sehen können, wenn wir genüsslich in unüberwindbaren fünfzig Metern Entfernung auf den Hängen diese Super-Leckerchen verspeisten.

Ich bin dann natürlich sofort zurückgespritzt (um ihr Vertrauen in mich nicht zu erschüttern), aber meine Freundin hat da ein etwas dickeres Fell – oder Probleme mit den Ohren, schließlich ist sie schon zehn Jahre alt.

Es machte auch Spaß, im Wald über die Baumstämme zu balancieren, über Bäche zu springen, die großen Holzstapel rauf und runter zu flitzen. Da hab ich Frauchen ganz schön beeindruckt, sie wusste ja nicht, dass ich mit meinem Pflegefrauchen schon auf dem Hundeübungsplatz so

was Ähnliches geübt habe – Agility nennen die Menschen das.

Trotzdem macht das im Wald erst richtig Spaß!

Einmal bin ich sogar freiwillig über so einen Stapel gesprintet – ich hatte ein Eichhörnchen in der Nase. Sah sicher sehr sportlich aus.

Meine Freundin Indi, mittlerweile gut durchtrainiert, setzte hinter mir her. Dann hörte ich nur Frauchens gellenden Schrei und vergaß darüber sogar mein Eichhörnchen.

Indi war auf den glitschigen Baumstämmen ausgerutscht und steckte nun dazwischen fest. Sah ungeheuer lustig aus: Sie saß mit dem Po auf dem Baumstamm, strampelte mit den Beinen in der Luft, konnte sich aber nirgends abstützen.

Frauchen stand eine Weile ratlos davor, kletterte dann aber hinterher, packte in Indis Fell (das Gequietsche war markerschütternd) und zog sie wieder hoch.

Einen kleinen Moment kam Indi zum Stehen, rutschte dann aber endgültig dazwischen.

„Die Arme - nur noch ein halber Hund!“, dachte ich noch, als Frauchen noch einmal fest zupackte und an ihr zog.

Dann folgte eine zirkusreife Nummer!

So was habe ich im Fernsehen mit Elefanten gesehen (nicht etwa, dass ihr nun meint, die Beiden hätten mich auch nur im Entferntesten an diese Tiere erinnert!). Sie drehten sich ganz vorsichtig auf der Stelle, um dann ganz sachte, aber unendlich glücklich wieder runter klettern zu können. Frauchen schaute mich ganz erstaunt an und war deutlich erleichtert,

weil ich so artig davor gewartet hatte.

Ja, glaubte sie denn, so eine Nummer will ich verpassen? Was sind dagegen schon Eichhörnchen?

Außerdem hatte ich mittlerweile gelernt, dass Eichhörnchen verdammt schwer zu kriegen sind.

Also, einmal saß so ein Teil plötzlich vor mir auf dem Waldboden und in mir kam der unbändige Wunsch hoch, es mir zu schnappen. Es kletterte unfairerweise sofort den Baum hoch, aber ich flitzte einfach hinterher!

Einen Meter bin ich den Baum hochgekommen – ehrlich! Dann bin ich aber unsanft auf den Po geplumpst. Wie machen die das bloß?

Und was meinte Frauchen damit, ich sei wohl größenwahnsinnig und glaube tatsächlich, ich sei „Superdog“?! Muss ich den kennen?

Probieren geht schließlich über studieren! Und vielleicht hätte es ja geklappt, wenn ich ein bisschen schneller gewesen wäre!

Wartet nur, ich treff euch wieder!

Gänzlich von meinen inneren Werten überzeugt habe ich Frauchen vor kurzem, als ich noch etwas Unwiderstehlicheres in die Nase bekam, als so ein winziges Eichhörnchen.

Wir liefen so schön im Schnee und Frauchen war völlig entspannt, weil man sehen konnte: Vor uns war nicht ein Mensch hier spazieren gegangen.

Unberührte Natur nennt sie das. Von wegen unberührt!

Sieht sie denn nicht die vielen wunderbaren Spuren von diesen vielen wunderbaren Tieren, die hier entlang gelaufen sind?!

Plötzlich flitzte ich los, dort weiter hinten musste gleich etwas ganz Tolles aus dem Wald durchbrechen.

Nun wurde Frauchen doch nervös, sah aber nicht das Geringste

(ich auch nicht, aber ich witterte es schon) – ein paar Hirsche setzten von rechts über den Weg! Was für ein unerwartetes Abenteuer!

Ich wollte gerade hinterher, da gellte ein Pfiff zu mir herüber. Ach Frauchen, du verdirbst aber auch jeden Spaß!

Einen Moment überlegte ich noch, ob ich mich damit ausreden könnte, dass ich schließlich einen Border Terrier in mir hatte, der dazu gezüchtet worden ist, die Füchse zu jagen und mit einem einzigen Biss zu töten…

…da fiel mir ein, zu blöd, das waren ja gar keine Füchse!

Also die Ausrede zieht nicht… Na gut, dann wollte ich mal wieder mein Frauchen damit überraschen, wie gehorsam ich sein konnte und machte auf dem Hacken kehrt und flitzte zu ihr zurück.

So überschwänglich hatte sie mich noch nie gelobt (und ich bekam gleich eine ganze Handvoll Leckerchen als Belohnung).

Ich glaube, sie war mächtig stolz auf mich.

Bald entdeckte ich noch ein anderes wundervolles Hobby im Wald!

Es gibt unter der Erde so viele Gänge und Bauten, was glaubt ihr, wer sich dort alles verkriecht. Das braucht nur leider seine Zeit, bis man sich vorgebuddelt hat. Warum Frauchen einfach nicht verstehen will, dass ich dann nicht gleich wieder weiter mitkommen kann.

„Gut Ding braucht Weile!“ wie die Menschen so sagen.

Einmal wurde es ihr dann aber zu bunt, dass ich immer tiefer grub und

sie beschloss, ein Stückchen weiter zu gehen und zu schauen, wohin der Weg führte. Das hatte sie aber vergessen mir zu sagen – oder meine Ohren waren schon so voll Erde, dass ich es einfach nicht gehört habe.

Plötzlich entschied ich mich mit dem Gebuddele aufzuhören (die blöde Maus war eh nicht zu Haus) und schaute mich nach meinem Rudel um.

Oh Gott, niemand mehr da! Hatten sie sich verlaufen? Ohne mich würden die doch nie mehr zurückfinden. Schließlich war ich der Leitwolf!

So schnell ich konnte, flitzte ich den Weg zurück, konnte aber niemanden finden.

Immer wieder schoss es mir durch den Kopf:

Nie mehr ein warmes, kuscheliges Plätzchen, keine regelmäßigen Mahlzeiten mehr und ganz zu Schweigen von den leckeren, kleinen Trockenfischchen, die es jeden Morgen nach unserem Spaziergang gab!

Blankes Entsetzen packte mich…

Als ich sie nach ewigen Suchen endlich wiederfand, legte ich ein Tänzchen aufs Parkett, da war das in Polen gar nichts gegen! Aber ich glaube, Frauchen war auch unendlich erleichtert, mich wieder zu haben!

Jedenfalls hat sie nicht geschimpft und mich nur geknuddelt!

Nachbarschaft

Natürlich lernt man auch schnell seine nächsten Nachbarn kennen.

Da gibt es Akim, einen alten Husky, der direkt neben uns wohnt.

Ich gebe ja zu, dass ich ihn zu Beginn nicht sonderlich nett begrüßt habe. Als er am Zaun schnüffelte, habe ich freundlich mit der Rute gewedelt –

aber ist das eine Einladung, auch noch die Schnauze unter dem Zaun durchzustecken, mal ehrlich? Das konnte ich doch wirklich nicht zulassen! Wohl möglich, wäre er noch ganz durchgeschlüpft!!

Na gut, ich hätte ihn nicht gleich in die Nase zwicken müssen und hätte ich damals schon gewusst, dass er so ein schlechter Fresser ist, wäre ich eh diplomatischer vorgegangen.

Gott sei Dank ist er genau so wenig nachtragend wie Indi.

Als mir nämlich sein restliches Abendessen in die Nase stieg (wie kann man nur so schlechte Tischsitten haben und seinen Teller nicht aufessen?), zwängte ich mich unter dem Zaun durch und ließ es mir schmecken.

Schnell wie der Wind, war ich wieder zurück – keiner gemerkt!! Unverschämt sagt ihr? Nee, also wirklich, das war eine echt gute Tat!

Was glaubt ihr wohl, wie glücklich ich sein Frauchen gemacht habe?!

Ich konnte ganz genau hören, wie sie zu Akims Herrchen sagte:

„Ist das nicht schön, dass Akim in letzter Zeit so gut frisst?“

Dann haben wir da noch Lilie von gegenüber - eine überaus imposante Doggendame.

Als ich sie kennen lernte, habe ich noch vornehme Zurückhaltung walten lassen. Na ja, Ladys first und so…

Beim nächsten Mal traf ich sie, als ihr Frauchen gerade die Müllsäcke an die Straße stellte, gerade als wir vorbeikamen.

Die können nur für mich gewesen sein!

Warum sonst sollte sie sie dort hinstellen, wenn ich da lang gehe?

Gerade als ich ein Loch hineinbeißen wollte, kam Lilie dazu und schnupperte an der gleichen Stelle. Lady hin, Lady her, das war meiner!!

Sie hat Glück gehabt, dass ich sie nicht richtig erwischt habe und sie ein Einsehen hatte, sonst wär es ihr ergangen wie Siggy.

Siggy ist ein schwarzer Schäferhund, der immer alleine unterwegs ist.

Vielleicht will er ja sein Frauchen schonen, wer weiß?

Allerdings hat er die blöde Angewohnheit, jedermann in sicherem Abstand zu umkreisen. Absoluter Feigling! Traut sich nicht nah ran.

Das eine Mal, als er es dann doch wagte, hätte er auch lieber sein lassen sollen. Ich kann doch nichts dafür, dass ich einen Border Terrier als Vorfahren habe!

Deren Fuchsfanggebiss (oder so ähnlich) ist legendär. Ich hab ihn auch nur ein wenig an der Schnauze erwischt, da hat er echt Glück gehabt.

Zumindest sind nun die Fronten geklärt – er hält jetzt immer respektablen Abstand…

Das einzige Mal, als ich echt Hilfe von Frauchen brauchte, war bei der Husky-Hexe Kara. Die lässt einem nicht einmal Zeit zum Schnüffeln…

Ein Blick aus ihren eiskalten Augen (irgendwie muss die mich hypnotisiert haben) und schon fletscht sie die Zähne und los geht’s.

Indi an der Lefze gepackt und schon wollte sie sich mich vornehmen!

Da hat sie aber die Rechnung ohne Frauchen gemacht!

Ein gezielter Tritt und die Sache war geklärt! Bin echt stolz auf dich, Frauchen, was sollte ich nur ohne dich machen?

Als wir nach Hause gingen, habe ich erst mal einen dicken Haufen vor deren Tor gesetzt (Rache ist Blutwurst!). Sonst schimpft Frauchen dann immer und macht ihn weg – dieses Mal hat sie aber nur gegrinst…

Meine dunkle Seite

Frauchen nennt das übrigens meine „dunkle Seite“.

Aber wie soll Frauchen auch wissen, wie es ist, wenn man auf der Straße ums Überleben kämpfen muss.

Jeden Krümel, den man findet, muss man vor den anderen verteidigen. So schnell kann man diese „schlechte Gewohnheit“ nicht ablegen!

Und woher soll ich denn wissen, ob es morgen auch wieder so leckere Schweineohren gibt oder wir mit Pansenstangen verwöhnt werden?

Und wenn ich nicht als erster in der Schlange hinter Frauchen anstehe, kriege ich nichts von dem Kuchen ab, den sie sich gerade auftut.

Und wenn Indi auch ansteht, kriege ich vielleicht weniger.

Da muss man doch abklären, wie die Rangfolge ist, oder?

Frauchen hatte überhaupt kein Verständnis dafür, dass Indis Nase nun ein wenig blutete und meinte, ich müsse erst mal lernen, dass es auch Futter gibt, das nur ihr alleine gehört!

Weil sie der Chef ist!

Und das andere Futter verteilt sie an uns – ganz gerecht!

Na gut, das hab ich dann kapiert.

Aber wenn ich ganz alleine was finde?

Das gehört doch eindeutig dem ehrlichen Finder, oder?

Auch da war Frauchen total anderer Meinung und ich glaube, das hat sie mir nie ganz verziehen, dass ich aus ihrer Schäferhündin einen Bullterrier gemacht habe.

Da hab ich wohl wirklich ein wenig übertrieben – es blutete fünf Minuten lang aus Indis Fang, so doll, dass Frauchen einen Druckverband machen musste.

Der Flur sah zugegebenermaßen auch aus, als hätte man dort ein Schwein geschlachtet.

Eine Woche lang war die Nase angeschwollen, aber eigentlich nur auf der einen Seite.

In der Pizzaschachtel, um die der Streit ging, war leider auch nichts drin gewesen.

Seit dem bin ich viel einsichtiger geworden und Indi und ich sind dann auf den Gedanken gekommen, gemeinsam geht es vielleicht sogar besser…

Bonnie und Clyde

Unseren ersten Coup starteten wir, nachdem wir Frauchen zwei Wochen in dem guten Glauben gelassen hatten, die Süßigkeitenschale auf dem Esszimmertisch interessiere uns nicht im Geringsten.

Wer von uns beiden im Eifer des Gefechts nun zu stürmisch vorgegangen war, weiß ich gar nicht mehr.

Jedenfalls gab es ein schreckliches Gepolter, als alles auf den Boden fiel (wie kann eine so kleine Schale so viel Krach machen?).

Frauchen war sofort zur Stelle (es war mitten in der Nacht – Mann, hat die einen leichten Schlaf!).

Nicht einen einzigen Bonbon hatten wir ergattert!

Aber der große Tag sollte noch kommen:

Martinstag! Eine wundervolle Einrichtung der Menschen!

Die Kinder gehen rum, klingeln an der Tür, trällern ein Liedchen und bekommen Süßigkeiten dafür. Leider konnte ich nicht singen…

Im Flur stand sie nun, die Schale – verheißungsvoll…

Nur warum kamen immer mehr Kinder, sollte denn gar nichts übrig bleiben?

Doch gegen Abend wurden es weniger und ich konnte sehen, da war noch einiges zu holen!

Und es geschah ein Wunder!

Frauchen vergaß, die Schale wegzustellen!

Und diesmal würden wir ganz vorsichtig vorgehen.

Um Gottes Willen keinen Krach machen.

Ich stellte die Vorderpfötchen auf das Flurschränkchen und fischte den ersten Bonbon heraus.

Bäh, war der hart!

Ich warf ihn auf den Boden, genau wie die nächsten fünf.

Indi war da wesentlich weniger wählerisch, die fraß sie samt Papier!

Endlich fand ich so wundervoll weiche Kaubonbons und schleppte einen nach dem anderen in mein Lager.

Ich gab mir auch die größte Mühe, sie auszuwickeln und glatt zu lecken. Vielleicht konnte Frauchen die Papierchen ja noch benutzen, um ein Leckerchen darin einzuwickeln?

Das war überhaupt diiie Idee!

Wenn sie erst einmal sah, welche Freude sie uns mit den Süßigkeiten gemacht hatte und wie geschickt und sorgsam wir damit umgehen konnten (na ja, Indi weniger!), so als Nikolausüberraschung, das wäre einfach umwerfend!

Aber erst einmal warf das „Bild des Grauens“, wie sie es nannte, Frauchen am nächsten Morgen aus den Latschen.

Indi hatte nicht alle Bonbons im Flur gefressen (eigentlich völlig unverständlich und wider ihre Natur!) - eine Spur wie bei Hänsel und Gretel führte genau zu meinem Lager.

21 Stück hatte ich mir schmecken lassen, alle fein säuberlich ausgepackt.

Hätte es mir nach 21 Stück nicht schlecht gehen müssen?

Ich meine ja, so viele können es gar nicht gewesen sein!

Aber Frauchen blieb dabei, sie hat sie angeblich genau gezählt.

Saure-Gurken-Zeiten

Nun brachen harte Zeiten für mich an.

Frauchen meinte, unsere Ernährungsweise wäre äußerst ungesund und ab sofort gäbe es nur noch „gesunde Leckerchen“, wie sie das nannte.

Und davon könne ich gerne 21 Stück fressen (wie nachtragend sie sein kann!)

Indi hatte damit überhaupt keine Probleme.

Ich habe mittlerweile erkannt, dass sie scheinbar keine Geschmacksnerven haben muss, weil sie wirklich alles frisst, was sie finden kann (eingeschlossen Gardinen, Decken, Plastikbeutel, Pizzaschachteln, egal - Hauptsache, es riecht nur ansatzweise nach etwas Fressbarem!).

Aber Mohrrüben waren dann doch echt starker Tobak!

Ich habe sie zwei Wochen lang standhaft ignoriert und Indi überlassen.

Ich hoffte inständig, wenn ich in den Hungerstreik ginge, hätte Frauchen ein Einsehen.

Aber eher schmilzt das Eis am Nordpol, als dass Frauchen nachgibt!

Sie muss wirklich ne schwere Kindheit gehabt haben… (Man hätte den Tierschutz alarmieren sollen oder die Dobermann-Nothilfe, die hat mich ja schließlich auch aus Polen rausgeholt - aber leider hatte Frauchen die Telefonnummern unter Verschluss!)

Dann habe ich aufgegeben, denn ich war fast am Verhungern!

Also versuchte ich, eine erst vorsichtig zu zerbeißen und in kleine Stücke zu zerteilen.

Und dann merkte ich, soo schlecht waren die Dinger gar nicht!

Vielleicht ist ja was dran an gesunder Ernährung und mein Frauchen pflegt ja auch immer zu sagen:

Man muss erst einmal alles probieren, ehe man sich ein Urteil erlauben kann!

Mittlerweile habe ich meinen Speiseplan neben Mohrrüben auf Äpfel, Gurke und Paprika erweitert.

Und etwas Gutes hat gesunde Ernährung auf jeden Fall:

Der Magen ist voll und man kann ruhigen Gewissens auch mal wieder sündigen…

Nikolausstiefel-Terminator

Und der Tag kam schneller als erwartet!

Eigentlich hatte ich schon befürchtet, es gäbe nie wieder so wunderbare Kleinigkeiten, die den Serotoninspiegel dramatisch in die Höhe treiben, denn Frauchen war jetzt echt pingelig und verstaute sämtliche Süßigkeiten in unerreichbarer Höhe.

Kurz vor dem Nikolaustag (noch so eine wundervolle Erfindung wie der Martinstag!), begab es sich, dass Frauchen morgens so in Eile war, dass sie gar nicht merkte, dass ich mich in ihr Bett geschlichen hatte.

Die Tür ging zu und ich protestierte auch nicht im Geringsten – wo konnte es schöner sein, als in Frauchens Zimmer? Hier roch schließlich alles nach ihr.

Das würde ein wundervoller Vormittag werden, völlig ungestört von Indi

in dieser Kuschelhöhle zu warten, bis Frauchen wieder zurückkam.

Apropos Indi!

Ich konnte genau hören, wie sie aufgeregt im Flur hin und her tigerte.

Ob sie vielleicht doch irgendeine Köstlichkeit entdeckt hatte, die Frauchen vergessen hatte wegzustellen?

Und ich war hier gefangen!

Frauchen hätte doch eigentlich merken müssen, dass ich sie heute Morgen nicht verabschiedet habe.

Wo blieb eigentlich ihre Fürsorge für mich?

Ich entschied mich, mal ordentlich an der Tür zu kratzen, vielleicht war sie ja doch noch nicht gefahren und hörte meine verzweifelten Hilferufe!

Und Indi könnte eigentlich als mein Hundekumpel mal versuchen, die Tür aufzumachen – schließlich ist sie ja viel größer als ich und kommt an die Klinke ran!

Aber sie lag nur vor der Tür und tat nichts zu meiner Rettung (wenn die Türklinke nach Leberwurst gerochen hätte, wär die Tür schon auf, jede Wette!).

Was blieb mir anderes übrig, als ein wenig auf Entdeckungsreise zu gehen, damit die Zeit bis zu Frauchens Rückkehr schneller umging.

Und ich wurde fündig!

Hier also hatte Frauchen die Süßigkeiten für den Nikolaustag versteckt.

Sehr clever!

Aber sie hatte die Rechnung ohne mich gemacht.

So eine Hartplastikbox dürfte für mein Fuchsfanggebiss doch eine Kleinigkeit sein (Dank sei meinen Vorfahren!). Zugegeben, die Plastikfolie darum herum war nicht so leicht abzukriegen wie das Bonbonpapier.

Da musste ich wirklich alles geben!

Aber ich hatte ja jede Menge Zeit.

Und die zwanzig Rocher darin waren die Mühe ganz bestimmt wert!

Endlich krachte die Box entzwei und das Nikolausfest konnte beginnen!

Die Goldpapierchen waren noch schöner als das olle Bonbonpapier am Martinstag.

Da musste ich mir alle Mühe geben, die Teile ordentlich auszuwickeln und wieder schön glatt zu lecken.

Am besten ging das in Frauchens Bett.

Das sah richtig nett aus und ich verteilte sie schön zu einem Muster.

Die Schokokrümelchen dazwischen schleckte ich noch weg, damit Frauchen nicht in einem schmutzigen Bett schlafen musste (soll ja schreckliche Flecken geben, diese Schokolade!).

Wie gut, dass ich mich die letzten Wochen so gesund ernährt hatte!

Die Menschen stöhnen ja auch immer, dass sie den Weihnachtsspeck wieder abtrainieren müssen. Da hab ich schon vorgesorgt.

Nach diesem köstlichen Mahl schlummerte ich ein Weilchen und schon hörte ich Frauchen, die Tür aufschließen.

Sie rief ganz besorgt nach mir (die Fürsorge kam nun wirklich zu spät) und schaute in die Küche und schließlich in ihr Schlafzimmer.

Ihr besorgter Blick fiel auf mich, dann auf das Bett und nun sah sie aus, als würde es gleich ein schreckliches Donnerwetter geben.

Ich nahm alle meine Kräfte zusammen und setzte den bemitleidenswertesten Hundeblick auf, den ich zu bieten hatte.

Er schien zu sagen: „Was soll ich denn machen, wenn du mich hier einsperrst und ich sooo lange mutterseelenallein hier auf dich warten muss, mein geliebtes Frauchen? Können diese Augen lügen?“

Dann fügte ich noch einen kleinen Schwächeanfall hinzu und tatsächlich, das Donnerwetter blieb aus.

Sie murmelte etwas von „mein armer, kleiner Schatz

(ja, der war ich ja nun wirklich!), hoffentlich geht es dir gut – so viel Schokolade kann einen Hund umbringen!“

Da kennt sie polnische Straßenhunde aber schlecht!

Uns bringt so schnell nichts um.

Den restlichen Tag beobachtete sie mich sehr sorgfältig – aber was soll ich sagen:

So toll hatte ich mich schon lange nicht mehr gefühlt! Mir war nach Abenteuern zu Mute, ich schüttelte meine Spielzeuge tot, flitze durch die Gegend und versuchte sogar, Indi zum Spielen aufzufordern (was sie sehr verunsicherte!).

Die Welt war rund und bunt (hab ich eben echt gereimt?).

Frauchen vermutete einen Serotoninschock bei mir

(was auch immer das war – es war unbeschreiblich aufregend!).

Als ich noch nicht einmal mit einem klitzekleinen Verdauungs-Problemchen darauf reagierte, beruhigte sie sich endgültig –

und nannte mich liebevoll ihren kleinen „Nikolausstiefel-Terminator“.

Kann mir jemand bitte erklären, was das ist?

Sturer Ziegenbock

In den nächsten Tagen zeigte ich übrigens ein Verhalten, das Frauchen schier zum Wahnsinn trieb: Ich hatte das unbändige Bedürfnis, diese saftigen, grünen Hälmchen zu verspeisen, die überall am Wegesrand durch den Schnee schauten… Und zwar jeden einzelnen in seiner wunderbaren Zartheit… Eine wahre Delikatesse, mit der ich ab sofort meinen vegetarischen Speiseplan erweitern wollte.

Frauchen, da hilft kein Ziehen und kein Zerren!

Das dauert halt so seine Zeit, bis man so eine Fläche von zehn Quadratmetern abgefressen hat und der Magen richtig voll ist.

Ich rührte mich keinen Millimeter von der Stelle und ließ mich auch nicht im Geringsten aus der Ruhe bringen…

Frauchen meinte nur, entweder seien das nun doch die Spätfolgen meiner exzessiven Nikolaustagorgie oder aber ein verspäteter Racheakt, weil sie die Schweineohren gestrichen und durch Möhrchen ersetzt hatte.

So abwegig schien mir letzterer Gedanke gar nicht - vielleicht mutierte ich ja nun aus diesem Grund zum Kaninchen…

Sie meinte allerdings, ich sei im letzten Leben bestimmt ein Ziegenbock gewesen… und ein verdammt sturer obendrein!

Sehr interessante Wiedergeburtstheorie, die sie da hatte.

Natürlich musste sie ihren Unmut sofort irgendwo loswerden und verpetzte mich wieder einmal per email bei meinem Pflegefrauchen.

Und die hatte natürlich wie immer sofort „einen guten Rat“ parat!

Frauchen sollte doch in Zukunft statt Leckerchen immer einen Büschel Gras in der Tasche haben…

Pfui, Pflegefrauchen! Und ich dachte, du bist auf meiner Seite!

Mülltrennungskontrollkommando

Hab ich euch schon erzählt, dass es absolut eine Verschwendung ist, was Menschen so alles wegwerfen?

Damit könnte man glatt zwanzig Straßenhunde einen Monat lang durchfüttern!

Denkt doch auch mal an die Dritte Hundewelt!

Oder wenigstens an mich, schließlich gehörte ich auch einmal zu diesen bemitleidenswerten Kreaturen!

Da wandern munter Fischreste, Brot, Fleisch und Wurst in den Mülleimer hinein (Müll, pah!!) und ich kann rein gar nichts dagegen tun!

Findet ihr nicht, das ist echt zum Fell raufen?

Und die Menschen werden doch nun auch eindeutig dazu angehalten,

die Verpackungen nur völlig entleert wegzuwerfen, damit sie schneller wiederverwertet und neue, leckere Sachen darin eingepackt werden können.

Über diese weltbewegenden Dinge zerbrach ich mir immer wieder das hübsche Köpfchen, während Frauchen in der Küche das Essen kochte oder Brote für die Arbeit schmierte.

Und irgendwann schoss mir die Lösung des Problems durch den Kopf:

Indi und ich würden ein Mülltrennungskontrollkommando gründen!

Jawoll, endlich ein nützliches Mitglied der Gesellschaft!

Der Plan war nur nicht so einfach umzusetzen, denn Frauchen hatte aus ihren „Fehlern“, wie sie das nannte, gelernt, und schloss die Küchentür immer, bevor sie das Haus verließ (tja, Misstrauen beherrscht die Welt!).

Als sie aber irgendwann wieder sehr in Eile war (wichtiger Termin beim Finanzamt oder so), vergaß sie die Küchentür.

Unsere große Chance!

Nur wie bekommt man den verdammten Mülleimer auf?

Indi hatte natürlich wieder mal keine brauchbare Idee (außer gleich den Mülleimer mitzufressen).

Und selbst ich musste lange daran rumprobieren - es waren elende Druck-Spring-Verschlüsse dran, die einem das Leben echt nicht gerade leicht machten.

Aber was so ein richtiger Hartplastikbox-Verpackungs-Knacker ist, der verrät seine Tricks nicht! Endlich lag das Paradies auf Erden vor uns.

Da geht einem Straßenhund (na gut, ehemaligen Straßenhund) das Herz auf, glaubt mir!

Und ich habe sogar brüderlich mit Indi geteilt (und ihre Nase in Ruhe gelassen!).

Als Frauchen nach einer Stunde wieder nach Hause kam, war wirklich alle Arbeit erledigt: Sämtlicher Müll gewissenhaft auf Verwertbarkeit überprüft und gereinigt!

Die besten Teile hatte ich natürlich auf mein Lager geschleppt und wollte sie später genießen.

Ich weiß gar nicht, warum Frauchen so sauer war?

Na gut, der Müll lag überall in der Küche, im Flur und im Wohnzimmer verteilt.

Aber sie musste doch nur noch die wenigen verbliebenen Reste wieder einsammeln und hat sich dabei unter Garantie keine schmutzigen Finger geholt: Die Jogurtbecher waren alle fein säuberlich ausgeleckt, das Fischpapier sauber abgeschleckt, nix mehr mit Resten in der Verpackung (und was Indi sich vorgenommen hatte, war sowieso samt sämtlicher Verpackung in ihrem Magen gelandet).

Na ja, was soll ich sagen:

Seit dem stand die Küchentür nie wieder offen…

Wer schön sein will, muss leiden

Dieses Sprichwort betrifft ja eigentlich eher die Damenwelt.

Und schön sein, wollte ich ja auch gar nicht – nur schön riechen!

Aber das unterscheidet uns Hunde eindeutig von den Menschen, die haben aber auch so gar keinen guten Geschmack.

Jeder richtige Hund wird mir Recht geben: Es gibt absolut nichts Schöneres, als sich mal so richtig ausgiebig in Dachskot zu wälzen…

(Außer vielleicht ihn zu fressen!)

Und wenn man diese wohlriechende Rarität dann im Wald findet,

darf man nicht einen Moment zögern… nur weil Frauchen vielleicht schimpfen könnte…

Und da ich mich echt zu den richtig harten Hunden zähle, konnte mich natürlich auch nichts in der Welt davon abhalten!

Dachte ich zumindest.

Frauchen sah mich und sagte kein Wort (hätt ich mir gleich denken können – die sprichwörtliche Ruhe vor dem Sturm….).

Unser Spaziergang wurde kommentarlos fortgesetzt.

Aber das dicke Ende sollte kommen, als wir wieder zu Hause waren.

Sie schnappte mich, stellte mich brutal unter die Dusche, schamponierte mein Fell rundherum ein und brauste den ganzen schönen Dachskot kurzerhand ab. Die ganze Arbeit war umsonst gewesen!

Wie kann man nur so brutal mit einer so zart besaiteten Handvoll Hund wie mir umgehen?

Aber das reichte ihr immer noch nicht, sie schoss noch ein Foto von mir: Zur Abschreckung hängt es nun am Kühlschrank…

Schaut es euch nur gut an - so sieht ein Hund aus, der gequält und misshandelt wurde, nur weil sein einziges Verbrechen darin bestanden hatte, seinen ureigensten Instinkten zu folgen…

Prinzessin

Kennt ihr das Gefühl, aller Augen starren nur auf euch?

Frauchen hatte sich so über das neue Hundegeschirr gefreut, das von einer etwas stämmigeren Dackeldame gespendet worden war

(die hat es richtig gemacht!! Wenn man ihr das Geschirr anlegte,

rührte sie sich keinen Zentimeter mehr von der Stelle).

Von daher wurde es nicht mehr gebraucht und ich erbte es nun.

Neu und ungebraucht … und rot … und mit dem Schriftzug „Prinzessin“ an der Seite … pardon an beiden Seiten.

Könnt ihr euch etwas Peinlicheres vorstellen, als damit vor die Tür zu müssen? Aber ich wollte Frauchens Gefühle nicht verletzen und nicht auch in den Laufstreik treten.

Meinen neuen Spitznamen hatte ich in der Nachbarschaft allerdings schnell weg - ich muss ihn jetzt nicht ein Mund nehmen, ihr erratet ihn auch so, oder?!

Ist es da etwa ein Wunder, dass ich des Öfteren mit traurigem Blick vor mich hin sinnierend auf meinem Lager lag und von besseren Zeiten träumte.

Mein Frauchen allerdings deutete meine Blicke völlig falsch und glaubte, meine traurige Vergangenheit ließe mich nicht los oder ich fühle mich ein wenig einsam nur mit der alten, seltsamen Schäferhündin.

Ein junges Mädel, das mich auf andere Gedanken bringen könnte, sollte her und mich wieder aufmuntern.

Mal ehrlich wäre es da nicht wesentlich einfacher und billiger gewesen, ein neues Hundegeschirr für mich zu kaufen? Meine Laune wäre ganz schnell wieder im grünen Bereich gewesen, glaubt mir. Ich stellte es mir vor - schwarz mit silberner Schrift … Superdog …oder …Terminator …

oder von mir aus auch …Frauchens Liebling!

Das wäre doch echt angemessen gewesen! Aber Prinzessin …

Nun ja, ich hatte noch die Hoffnung, dass das mit dem Hundemädel nicht klappen könnte. Frauchen hat wochenlang übers Internet gesucht und verhandelt, lag wohl daran, dass für meine Einzigartigkeit schwer was Passendes zu finden ist. Aber Mühe hat sie sich ja nun wirklich gegeben.

Dann kam der Tag, an dem ich dachte, sie hätte den Grund meiner Trübsal endlich verstanden. Mit der Post kam ein Paket und Frauchen packte ein niegelnagelneues Hundegeschirr aus – schwarz, auf der einen Seite in blau mein Name – handgestickt - auf der anderen ein silberner Schriftzug – fast wären mir vor Rührung die Tränen gelaufen (wenn Hunde weinen könnten) – da las ich den Schriftzug: „Ich war’s nicht“.

Wo war mein Terminator? Mein Superdog?

Also ehrlich, wie ist sie nur auf so was gekommen, völlig unerklärlich!

Ich hatte mich jedoch schnell wieder im Griff, immer noch besser als das alte! Die Welt schien wieder in Ordnung. Doch zu früh gefreut.

Am nächsten Tag fuhr Frauchen schon ganz früh weg und bis zum Nachmittag war ich mit Indi allein zu Haus. Als Frauchen aus dem Auto stieg, traute ich meinen Augen kaum – da trug doch jemand mein Prinzessinnen-Geschirr!

Ein weißes Terrier-Mädchen trippelte ein wenig ängstlich nebenher.

Das war ja mal wieder klar, dass Frauchen mir nicht wegen meiner schönen Augen ein neues gekauft hatte. Ein wenig eingeschnappt war ich schon, aber ich muss gestehen, dem neuen Prinzesschen (auf der Erbse, wie sich bald rausstellte) stand es fabelhaft und vielleicht würden die Nachbarn nun meinen Spitznamen endlich vergessen.

Gestatten, Holly!

Holly, so sollte „unsere“ Prinzessin heißen.

Über meine Gefühle war ich mir eine ganze Zeit nicht im Klaren.

Gleich nachdem ich das traditionelle Begrüßungs-Schweineohr verdrückt hatte, musste ich mal glasklar stellen, was hier alles meins war.

Mein Lager, mein Futter, meine Küche, mein Mülleimer, mein Sofa und natürlich das Allerwichtigste:

Mein Frauchen!! (Indi konnte sie ruhig haben!)

Auch wenn dieser Plunder da in der Spielzeugbox mir noch nie wirklich was bedeutet hatte, holte ich erst einmal alle meine Spielzeuge raus.

Ich zerrte daran, schüttelte sie schnell mal ein wenig tot -

so ein deutliches Zeichen kann nicht schaden!

Holly verstand diese Geste anscheinend ganz genau und stellte sich in ihrem neuen Lager gleich mal mausetot.

Na, dann brauchte ich das ja nicht mehr zu übernehmen (und mir wieder Ärger mit Frauchen einheimsen). Natürlich musste ich jeden ihrer zaghaften Schritte ganz genau beobachten.

Vielleicht hatte ich noch irgendwas Wichtiges übersehen – ach ja,

gut dass ich es gemerkt hatte: Der Spielzeug-Leckerlie-Ball da war natürlich auch meiner!!

(Aber ne gute Reaktion hat sie, das muss man ihr lassen – ihre Nase hab ich eindeutig verfehlt!).

Meine Hochachtung ihr gegenüber wuchs stündlich.

Sie hatte eine verdammt gute Taktik:

Lauerte in der Küche (meine!!), gut versteckt unter dem Tisch, um zur richtigen Zeit (Futter in Sicht!) rauszuschießen wie der weiße Hai persönlich und uns beide zur Seite zu drängen.

Na, so viel Schneid hätt ich dem Prinzesschen gar nicht zugetraut.

Alle Achtung!

Übrigens meisterte sie alle brenzligen Situationen so:

Wenn man es am wenigsten von ihr erwartete, setzte sie ihren Willen durch, legte sich vorsichtshalber auf den Rücken und bot die Kehle –

welcher Gentleman kann dann noch was dagegen unternehmen?

So eroberte sie nicht nur die andere Seite auf dem Sofa neben Frauchen sondern letztendlich auch mein Herz (ups, das glaub ich jetzt aber nicht, ist mir das eben wirklich über meine Lippen gekommen?).

Aber eine Zeit lang wunderte ich mich doch sehr über ihre gezierte Art, eben „Prinzessin auf der Erbse“.

„Oh je, es regnet, pfui“ – Vorderpfötchen geschüttelt, ein Schrittchen getrippelt – „Oh, wie unangenehm, welche Zumutung“ – Hinterpfötchen geschüttelt und endlich ging es los, trippel, trippel…

Schon mal daran gedacht, dass ich in der Zeit am Tor wartend schon klatschnass war? Weiber!

Und was sollte das denn nun werden? Sie klebte doch tatsächlich Frauchen an der linken Ferse! War das ihre Art sich einzuschleimen?

Zeigen, dass sie auch ohne Ausbildung Fuß (äh, Ferse) gehen kann?

Fragen über ungeklärte Fragen.

Frauchen hat das dann aber auch genervt, dass sie ihr so gar nicht von der Seite wich und sie hat sie schon nach einer Woche abgeleint.

Halllooooo? Ich sag nur Schutzvertragsdingsda! Wisst ihr noch?

Vier lange Wochen angekettet… Oder sind das etwa die Auswirkungen der Emanzipation und die gelten jetzt auch schon für Hunde?

Frauchen hat meinen anklagenden Blick verstanden und mir erklärt, sie käme aus Rumänien und eine andere Tierhilfeorganisation habe sie da

rausgeholt und da gäbe es andere Verträge.

Wer soll das nun wieder verstehen, da muss niemand geschützt werden? Ich hab’s dann aufgegeben.

Anfangs dachte ich, was für ne lahme Schnecke! Die hat Frauchen nun extra bis aus Rumänien einfliegen lassen, damit sie mit mir spielen und toben und laufen soll? Da hat ja Indi mehr Pfeffer im Hintern (pardon!).

Aber auch hier sollte ich mich gründlich getäuscht haben.

Stille Wasser sind bekanntlich ja tief (apropos still: Anfangs haben wir übrigens auch alle gedacht, sie hätte gar keine Stimme, was glaubt ihr, wie die heute den Siggy an der Leine angekeift hat!).

Schon nach kurzer Zeit übernahm sie auf den Spaziergängen unauffällig die Spitze unserer Karawane (ich bin hier der Leitwolf!) und mindestens einmal pro Tag darf Frauchen ein paar Minuten warten und pfeifen und rufen, bis Madame gedenkt, ihre Fährtenspritztouren wieder zu beenden. Wenn die erst einmal was in die Nase kriegt, ist alles vergessen.

(Ich sag’s ja, Frauen haben ihre Triebe einfach nicht im Griff).

Hoffentlich weiß Frauchen nun, was sie an mir hat - ich bleib wenigstens immer in Sichtweite (auch wenn ich manchmal nicht immer auf den ersten Pfiff höre!). Aber ich würde sie in keiner Situation jemals vergessen!

Na ja, Holly vergisst sie auch nicht, sie kommt dann immer aus irgendeiner Richtung angerast wie der Teufel und nachdem sie ihr Leckerchen abgeholt hat, verfällt sie schlagartig wieder in ihren Schnecken-Fersen-Gang. Da ist es übrigens ganz egal, ob Frauchen gerade oder schräg läuft oder in Schlangenlinien. Sie klebt an der Ferse. Spaßeshalber hat Frauchen schon gesagt, sowas sei nur durch jahrelanges Training hinzukriegen!

Die ist doch erst sechs Wochen bei uns!

Ich kann’s nicht oft genug betonen: Versteh einer die Frauen!

Intelligenztests

Ach ja, von dem Hundespielzeug für „intelligente Hunde“ hab ich euch ja noch gar nichts erzählt.

Das hat Frauchen für den Border Collie Danny angeschafft, der dann doch nicht hier eingezogen ist (dem Hundehimmel sei Dank!).

Eine Zeit lang lag es ungebraucht in der Ecke (ja, glaubt Frauchen denn ich sei zu blöd dafür und weiß damit nichts anzufangen?).

Meine überaus große Intelligenz konnte ich ihr dann bewiesen, als sie es irgendwann wiederentdeckte und meinte, man könne es ja mal probieren.

Tja, da gab es so ein Drehdingsda mit Löchern drunter.

Indi schob es von links nach rechts durch die Küche, und als es ihr zu bunt wurde, hat sie es kurzerhand mit den Zähnen geschnappt, es geschüttelt und wieder fallen lassen. Tolle Taktik, denn da fielen tatsächlich Leckerchen raus. (Nur war sie leider nicht schnell genug!)

Das andere Teil fand sie noch faszinierender. Unter drei kleinen, hohlen Holzklötzchen hatte Frauchen die Leckerlis versteckt.

Indi setzte wieder ihre Zähne ein und schaffte es wirklich, das Teilchen anzuheben. Genüsslich kaute sie auf dem Holz rum, bis Frauchen es ihr wegnahm. (Ich brauche nicht zu erwähnen, wer zwischenzeitlich das Leckerchen gefressen hat!)

Und für das dritte Spielzeug brauchte ich schon gar keine Gebrauchsanweisung. Das waren so läppische Holzkugeln.

Die rollten blitzschnell zur Seite, wenn man sie mit der Nase anstieß und gaben die Öffnung mit dem Leckerchen frei. Da bestand der Intelligenztest einzig darin, dem weißen Hai den Weg abzuschneiden und gleichzeitig Indi abzudrängeln. Das hab ich doch locker drauf!

Aber was mir anfangs schrecklich zu schaffen machte, war der Kong.

Der Kong ist ein ganz gemeines Folterwerkzeug (das sollte unbedingt dem Tierschutz gemeldet und wegen Tierquälerei verboten werden).

In so ein Gummiteil mit einer winzigen Öffnung werden die leckersten Sachen gestopft, die man sich nur vorstellen kann: Leberwurst, Brot, das vorher in Würstchenwasser eingeweicht wurde, Fischreste, Frischkäse, Käsestückchen…

Nur allein bei der Vorstellung fang ich schon an zu sabbern.

Dann kommt der hinterhältige Teil – Frauchen überreicht dir ihr Geschenk mit einem Lächeln auf den Lippen und der Anmerkung, ich könne ja auch mal zur Abwechslung vorher was für mein Essen tun.

Bin ich ein Ameisenbär, lässt sich meine Zunge ausfahren?

Wie soll ein normaler Hund da rankommen, he? (Ich mach jede Wette, die Intelligenzbestie von Border Collie Danny kann das auch nicht!)

Oh Hundegott! Sieh sich einer Indi an... Sie wandte in ihrer Verzweiflung wieder die ganzheitliche Methode an und wollte gerade den köstlichen Inhalt samt Gummiummantelung schlucken. Frauchen konnte ihn gerade noch aus ihrem Schlund holen (nun hat sie übrigens einen XXL-Kong).

Siehst du Frauchen, wohin du uns mit diesen Gemeinheiten noch treibst!

Dann dachte ich mir aber: Frauchen, ich werd’s dir zeigen! Lies es nach! Border Terrier zeichnen sich aus durch Intelligenz und Ausdauer!

Und für Frauchens ungläubigen Blick, als ich ihr (zugegeben nach einem sehr anstrengenden, halben Stündchen) einen vorbildlich ausgeleckten Kong zurückbrachte, hat sich die ganze Ackerei wahrlich gelohnt.

Meine mittlerweile ausgefeilte Technik bei der Bearbeitung des Kong bleibt aber mein Hundegeheimnis! Schließlich kriege ich auf die Weise immer noch die Kong-Reste meiner beiden netten Mitbewohnerinnen…

Wie gewöhnt man Border an Schaf?

Wisst ihr, dass mir die Postboten in der Vorweihnachtszeit richtig Leid tun? Ein Paket nach dem anderen müssen die armen anschleppen

(auch wenn das ne echt spannende Sache ist, wenn Frauchen auspackt).

Aber mit diesem einen Paket musste es etwas ganz Besonderes auf sich haben. Es roch einfach unwiderstehlich…

Frauchen warf nur einen kurzen Blick hinein und stellte es gleich beiseite.

Das war bestimmt mein Weihnachtsgeschenk und ich sollte es noch nicht sehen… Was war das nur für ein aufregender Geruch?

Ein bisschen Spionieren konnte bestimmt nicht schaden.

Ich steckte mein Schnäuzchen vorsichtig hinein...

Und nun fiel es mir wie Schuppen von der Nase! Es war ein Schaf!

Frauchen wollte mir ein Schaf schenken… aber warum ausgerechnet ein Schaf? Vielleicht, damit aus mir endlich ein richtiger Border Collie wurde?

Oh je, was machen die denn nur mit den Schafen?

(Hätte ich doch bei Wikipedia ein wenig mehr gelesen und mich nicht nur über Border Terrier informiert!)

Irgendwas stimmte mit dem Ding sowieso nicht.

Das musste ich dringend mal näher untersuchen. Ich schnappte mir ein Stück davon und zog es vorsichtig aus dem Paket. Hätte es sich als richtiges Schaf nicht mal ein klitzekleines Bisschen wehren müssen?

Etwas mehr Respekt bitte, schließlich steht hier ein ausgewachsener Border vor dir! Na gut, dann will ich dir mal Beine machen!

Ich riss daran… und schüttelte es… und zerrte es über den Fußboden.

Keine Reaktion – zumindest nicht von dem Teil! Frauchen zeigte jede Menge Reaktion! Regelrecht eine nukleare Kettenreaktion!

Findet ihr nicht, sie hätte mir gleich sagen können, dass das nur das Fell von einem Schaf war und mein neues Schlafplätzchen werden sollte?!

Hilfe, ich werde berühmt!

Die Krönung all meiner Abenteuer aber waren die Folgen eines Scherzes,

den Frauchen sich im Border-Collie-Forum leistete.

Countrydog wollte noch vor Weihnachten einen Nothunde-Kalender herausbringen. Der Erlös sollte der Border Collie Rescue zukommen.

Im Forum folgte der Aufruf:

„Bewerbt euch mit euren schönsten Fotos von euren Notnasen!“

Frauchen saß stundenlang vor dem Computer.

Ein tolles Foto nach dem anderen trudelte ein, ein Border Collie schöner als der andere. Dann sah ich sie nur grinsen und irgendwas murmeln wie

„eine Border-Notnase hab ich schließlich auch zu bieten“.

Und ein Foto von mir ging auf die Reise mit dem Text „…denn diese Augen sagen alles, was sich über seine Vergangenheit sagen lässt...“

Mit „Vergangenheit“ meinte sie meine Zeit in Polen…

Wie gut, dass niemand wusste, weshalb ich diesen

„Ich-trage-das-schlimmste-Schicksal-auf-Erden-auf-meinen-Schultern“ - Blick aufgesetzt hatte… (Ich sage nur ein Wort: Prinzessinnen-Geschirr!)

Was als Scherz begann, endete mit meiner Einzigartigkeit auf dem Februar-Kalenderblatt des Countrydog Kalenders 2009!

Juhuuuuuuuuuu, sie hatten mich genommen – mich DJ, ein kleiner Border-Terrier-Mix zwischen all den großen, stattlichen Border Collies!

Mann, war Frauchen stolz auf mich, stolz wie Oskar! (wie sie das nannte)

Sie schrieb allen, dass sie mich nun auf dem Februar-Blatt bewundern könnten…

Kennt ihr nun das Geheimnis meines Erfolgs?

„Können diese Augen lügen?!“

PS.: Übrigens heute weiß ich, dass gar kein Border-Terrier in meiner Ahnenreihe vertreten ist – dafür aber ein Dobermann!



Farel

Adresse:
 
72172 Sulz

Kontakt:

 Elke Pordzik

epordzik at aol.com

Stichworte: Endlich zuhause


Es passt einfach und musste so sein

Nachdem unser Hund Rayo im Februar bei einem tragischen Unfall ums Leben kam war da eine riesengroße Lücke und ein Körbchen frei. Es dauerte eine gewisse Zeit, bis der Verlust verarbeitet und die Zeit gekommen war, nach einer Fellnase zu suchen, die in unser Leben passt. Es war von Anfang an klar, dass es ein Hund aus dem Tierschutz wird. Im Internet habe ich lange recherchiert um einen Hund zu finden, der zu uns passt und dessen Bedürfnissen wir gerecht werden.

Da stieß ich auf Farel. Seine Beschreibung sprach mich an und ich fuhr meine Mutter besuchen, die in der Nähe der Hundepension wohnt, in der Farel untergebracht war. So konnte ich ihn an drei aufeinanderfolgenden Tagen besuchen und wir konnten uns ein Bild voneinander machen.

Als ich ihn zum ersten Mal in Natura sah, setzte es mich fast auf den Hintern. Er sah meinem verstorbenen Rayo so sehr ähnlich! Das war überhaupt nicht mein Plan und vom Bild im Internet auch nicht erkennbar gewesen.

Die Spaziergänge mit Farel bestätigten meinen Eindruck, dass er zu uns passt. Nun mussten wir noch die Vorkontrolle abwarten dann durften wir ihn zu uns holen.

Ich kann überhaupt nicht verstehen, dass so ein hübscher, lieber und verschmuster Kerl so lange auf ein Zuhause warten musste. Er zeigt sich sehr lernwillig und hat sich in unser Leben in den letzten drei Wochen, die er bei uns ist, schon richtig gut eingefügt.

Wir wollen ihn nicht mehr missen. So ein fröhlicher Kerl! er quittiert alles mit einem Schwanzwedeln. Bei unseren Spaziergängen lasse ich die 10 Meter lange Schleppleine in sicherem und übersichtlichen Gelände bereits fallen. Farel ist abrufbar und orientiert sich an uns, wenn er unsicher ist.

Er hat sogar schon ein paar Spielkameraden gefunden, mit denen er ausgiebig herumtollen kann. Im Neckar war er auch schon. Aber er hatte sich verschätzt, er dachte dass er stehen könne, musste dann aber schwimmen. Davon brauchte er dann doch keine Wiederholung.

Sein Problem im Rücken, das er wohl schon lange mit sich herum trug (er ließ sich hinten nicht gerne anfassen, obwohl er von Streicheleinheiten nicht genug bekommen kann), wurde von einer lieben Hundephysiotherapeutin behandelt und gehört der Vergangenheit an. Ich mache regelmäßig mit ihm die Übungen, die ich gezeigt bekam, damit sich seine Muskulatur wieder aufbauen kann. Jetzt kann ich ihn anfassen, wo immer ich will.

Ich konnte ihn sogar davon überzeugen, dass ein Sofawolf saubere Füße braucht. Farel lässt sich inzwischen die Pfoten nach dem Gassigehen abputzen. Das war anfangs ein Drama und nicht möglich. Ich hätte nicht gedacht, dass das so schnell gehen würde.

Mit meinem Mann liegt er zusammen auf dem Boden und kuschelt. Oder die beiden bubeln miteinander.

Ich bedanke mich sehr bei Anja, mit der ich seither immer im guten Kontakt bin, für die schöne Vermittlung. Ich sende immer wieder gerne Bilder und kleine Filme, wie es Farel bei uns geht.

Ich hoffe, dass er noch ein langes Leben bei uns genießen darf.



Foxi/Stas

Adresse:
 
24253 Probsteierhagen

Kontakt:

 Nicolaja Gromke

nicolaja.g at kielnet.net



Foxi ist unser kleiner hübscher Mann über den wir uns jeden Tag aufs neue freuen :-) Er ist ein ganz toller und wir sind dankbar ihn bei uns zu haben.

Unser Foxi



Amy/Sara aus Erftstadt

Adresse:
 
67549

anja.sierocki at dobermann-nothilfe.de



Sie ist nun schon fast zwei Jahre bei uns, obwohl wir nicht gerade hundeunerfahren sind, da Amy unser dritter Hund in der Familie ist (wir uns aber auch ein Leben ohne Hund nicht vorstellen könnten), gestaltete sich die Zeit mit ihr recht schwierig. Heute haben wir die Geschichte von Souki mit Schrecken gelesen und doch konnten wir so einige Parallelen zu unserer Amy ziehen. Als wir Amy bekommen haben, war sie nicht in der Lage Streicheleinheiten, die länger als ca. eine Minute dauerten anzunehmen bzw. zu ertragen. Sie zog sich immer wieder zurück und ließ uns alleine. Sie hat nur da gelegen, kratzte sich, biss sich und suchte ihre Pfoten ab, biss in sie hinein, leckte sich zeige sich teilweise phlegmatisch und desinteressiert. Sie lebte in ihrer Welt und ließ uns in unserer .Es war für uns ein Verhalten, welches wir von unseren vorherigen Hunden nicht kannten. Zuneigung quittierte sie meist mit Knurren und Zuschnappen. Amy hat ca. eineinhalb Jahre gebraucht, um dies abzulegen und dennoch passiert es manchmal noch. Es gab Tage, an denen wir dachten, wir schaffen es nicht , doch für uns stand fest „sie bleibt bei uns“. Wir gingen mal zwei Schritte vor und etwas später wieder drei zurück. Ich habe über Hundepsychologie gelesen, was ich in die Finger bekommen konnte, um Amys Verhalten verstehen zu können. Bis heute trauen wir uns nicht sie von der Leine zu nehmen, da sie sich mit andern Hunden nicht versteht. Sie bellt andere Hunde an und geht gleich auf sie los. In vielen Situationen spürt man deutlich, dass da etwas Negatives für sie gewesen sein muss. Z.B. Wenn jemand nießte oder laut sprach, verzog sie sich ganz schnell, klemmte den Schwanz ein und war weg, immer in sicherem Abstand, in einer verwinkelten Ecke. Wenn sie sich verletzt hatte und man nach ihr sehen oder ihr nur eine Zecke entfernen wollte, zog sie sich lautstark und knurrend zurück. Immer wieder stellten wir uns die Frage, wie ihr Leben wohl ausgesehen haben mochte, wenn sie sich in solchen Situationen schon bedroht fühlte? Aber inzwischen hat sie gelernt, Vertrauen zu uns aufzubauen, dass man Streicheleinheiten auch genießen kann und sich nicht zurückziehen muss, wenn es lauter wird. An immer mehr Tagen, haben wir das Gefühl, sie hat ihre Heimat und ihre Menschen gefunden, auch wenn wir manchmal wieder kleine Schritte zurückgehen müssen, so überwiegen doch die Schritte nach vorne. Zum Schluss möchte ich Ihnen noch von meinem bisher schönsten Erlebnis mit Amy berichten. Es war vor einigen Tagen, ich musste nachts auf die Toilette, dabei schaue ich immer mal nach ihr und spreche mit ihr und streichele sie. Bisher ließ sie es sich gefallen, gab mir aber immer wieder zu verstehen, es reicht, geh weg. Jetzt kam sie auf mich zu, legte sich mit ihrem Kopf oder ihren Pfoten auf meine Hand und wollte noch mehr. Sie schaffte es sogar dabei einzuschlafen. Für mich, war es das schönste Geschenk: VERTRAUEN. In diesem Sinne können wir nur von einem wirklich guten Neuen Jahr sprechen und uns der Hoffnung anschließen, dass es noch vielen Familien mit ihren Hunden so geht wie uns. Liebe Grüße aus Erftstadt Amy und Familie Schleger



Rajka

Adresse:
Talweg 3a 
21224 Rosengarten


Umgebung in neuem Fenster zeigen:

Kontakt:

 Angela

04108/8167

0172/4024717

angela.bening at t-online.de



Rajka kam vor ca 2 Monaten zu uns und war zunächst sehr scheu. Inzwischen hat sie ihr neues Leben und unsere Herzen erobert. Mit den anderen Dorfhunden tobt sie wie wild über die Felder und kein See ist vor ihr sicher.



Cora (vorher Koka)

Adresse:
Stormstrasse 
59192 Bergkamen


Umgebung in neuem Fenster zeigen:

Kontakt:

 Martina Louis

02306 3017380

famalu at online.de



Der tollste Hund der Welt :->

Hallo ihr Lieben!

Cora / Koka ist in ihrem endgültigen zuhause angekommen.

Sie ist für uns der tollste Hund der Welt, da sie so super lieb und sehr umgänglich ist.

Ich möchte mich bei allen bedanken die an ihrer Erziehung beteiligt waren. Ohne Euch wäre sie nicht der super Hund der sie jetzt ist!!!

Vielen Dank das Cora jetzt zu unserer Familie gehören darf und wir ihr alle Zuneigung und Liebe geben können die sie braucht und möchte.

Herzliche Grüße von Familie Louis und natürlich von Cora [/i]



Spike,ehemals Lumpi

Adresse:
Burgstraße26 
61231 Bad Nauheim


Umgebung in neuem Fenster zeigen:

Kontakt:

 Dagmar Lindener

06032-7848048

dagmarlindener at aol.com



Unser Spike..Ehemals Lumpi

Spike kam im Oktober 2010 zu uns nach dem ich ihn auf einem Bild vom Tierheim gesehen habe..Ich habe mich sofort in diesen Hund verliebt und wusste auch sofort das ich ihn zu mir holen wollte..Nach mehreren Gesprächen mit Fr.Sirockie durfte ich ihn dann endlich sehen und mitnehmen..Als er dann so in der Tüt stand,verängstigt und scheu,hatte ich Tränen in den Augen..Vom ersten Augenblick an hab ich ihn geliebt..Jetzt ist er 2 jahre bei uns..Entwickelt sich prächtig..Ich bin sehr stolz auf ihn..Er ist wunderschön und bringt uns immer wieder zum lachen..Keinen Tag hab ich es bereut das er bei uns ist..Er gibt uns allen sehr viel Liebe und Vertrauen..Ich würde es immer wieder tun..Und freue mich auf noch gaaaaaanz viele tolle Jahre mit meinem Spike :-)



Lili (Didi)

Adresse:
Frankenstraße 21 
53489 Sinzig


Umgebung in neuem Fenster zeigen:

Kontakt:

 Helga Schmitt-Federkeil

h.federkeil at sinzig-franken.de

Stichworte: Lili ist angekommen!


Lili ist nun seit 12 Tagen bei uns uns bereitet uns viel Freude.

Inzwischen bin ich schon fast zwei Wochen bei meiner neuen Familie und will nieee wieder dort weg!

Großes Frauchen-Ehrenwort: Das musst du auch nicht!!



Jule früherZuzia

Adresse:
 
61440

Kontakt:

 Leo u. Mona

ramona.hammerl63 at gmail.com



Happy End

Wir sind Glücklich ein neues Julchen

zu haben.

vielen Dank



TobiDobi

Adresse:
 
50259 Pulheim

Kontakt:

 Gisela Hoffmann

g.giefer at gmx.de



Mein Engel Tobi

Er kam 2005 aus Polen über die Dobermann Nothilfe zunächst als Pflegehund zu mir. Daraus wurden 10 wundervolle Jahre. Ich habe ihn nicht mehr hergegeben. Am 08.10.2015 ist er in meinen Armen eingeschlafen. Ich vermisse ihn so sehr.



Robby

Kontakt:

 Lucie

l_s at posteo.de



Pinscher-Mix, ca. 3 Jahre alt, seit einem Jahr in Flensburg

Ich habe Robby vor einem Jahr von der Dobermann-Nothilfe bekommen. Jetzt lebt er mit mir in einer WG an der Flensburger Küste und hat immer ordentlich was vor. Er ist ein toller Hund. Auf dem Bild machen wir mit meiner Freundin eine Kanu Tour auf der Treene.


Adresse:
 
67549

anja.sierocki at dobermann-nothilfe.de

www.dobermann-nothilfe.de



Unser großer Kämpfer Kris

Sicher können sich noch viele Menschen an unseren Dobermann Kris erinnern.Der große starke Kämpfer!

Gefunden auf den Straßen von Serbien,angefahren im Straßengraben,mit Beckenbruch,abgemagert und zudem Herzwurm positiv.So wurde er in ein serbisches Tierheim gebracht,kaum eine Chance auf Überleben.Wir baten eine befreundete serbische Tierärztin um Hilfe und Kris hatte Glück.Sie holte ihn aus dem Tierheim zu sich nach Hause und pflegte ihn,bis er ausreisen konnte.Er kam auf eine unserer Pflegestellen und wurde dort liebevoll aufgepäppelt und medizinisch weiterversorgt.Die Behandlung der Herzwürmer gestaltete sich als langwierige Prozedur.Kris hatte abermals Glück und er fand ein tolles Zuhause bei einer netten und dobermannerfahrenen Frau.Nur die Herzwürmer wollten nicht verschwinden und so musste sich Kris einer risikoreichen und lebensbedrohlichen Behandlung unterziehen.

Hoffen und Bangen haben sich abermals gelohnt,nun 6 Monate nach der Behandlung liegen die Ergebnisse vor:Kris hat es geschafft,er ist vollkommen gesund!!!

Kris Schutzengel hat ganze Arbeit geleistet.

Wir danken allen Beteiligten,der Tierärztin,unserer tollen

Pflegestelle und natürlich Kris wundervollem Frauchen,die

ihn zu dem gemacht haben was er heute ist: Ein wunderschöner,stattlicher und stolzer Dobermann!!



HOPE

Adresse:
 
24537 Neumünster

Kontakt:

 Michael

michelmueller at vodafone.de



Hoppes der Großstadtneurotiker

Hope der Dobermann ist aus Ungarn. Über Polen und zwei Stationen in Deutschland, ist er letztendlich zu uns nach Neumünster gekommen. Er ist jetzt 3 Jahre alt und ein echt klasse Bursche. Er ist ein total bezogener Hund und braucht einen sehr engen Kontakt zu seinen Menschen. Wir sind froh, dass er bei uns gelandet ist, da er viele spezielle Problemchen mitbringt. Doch wir sind halt Dobermann erfahren und nehmen was da kommt, wenn es passt. Und es passt super!

Danke an die Dobermann Nothilfe e.V. für diesen liebenswerten Hund!



Sandor

Kontakt:

 Silke Fromm

silkefromm at freenet.de



Ich wünsche Euch Allen frohe Weihnachten



Cordula Mertens

Adresse:
 
47802 Krefeld

Kontakt:

 Cordula Mertens

hottemaxe at gmx.de

Stichworte: Eska - jetzt Elska


Eska hatte diesen Namen als sie zu uns kam, aber mit einem "L" dazwischen bekommt der Name die isländische Bedeutung von "Schatz" oder "Liebe". Wie kann man einem ehem. Straßenhund mehr Ehre geben als ihn mit so viel Wärme täglich zu begrüßen?

Ende Mai kam Eska aus dem polnischen Tierheim zu uns. Sehr mager, knappe 5 Kilo wog sie damals, stumpfes schuppiges Fell und unendlich viel Angst. Sie hat alle Zeit der Welt bekommen, wird geliebt und verwöhnt und strahlt nun von innen wie aussen vor Glück und hat gesunde 2 Kilo zugenommen. Ihren ersten Bergwanderurlaub in den Stubaier Alpen (Tirol) hat sie auch schon mit Bravour gemeistert. Sie ist ein absoluter Traumhund und wir möchten sie nicht mehr missen.



Joker ehemals Mladen

Adresse:
Dortmund

Kontakt:

 Hund für die ganze Familie

janinealscher at gmx.de



Joker geht sehr gerne in den Bergen wandern.

Unser Joker kam Juni 2011 zu uns ins Ruhrgebiet. Wir hatten ein paar Wochen zuvor unseren Rüden im Alter von 8 Jahren verloren und der Verlust war in unserer Familie allgegenwärtig. Bis meine Mutter und ich uns einen Morgen an den Computer setzten und im Internet nach Familienzuwachs suchten. Viele Wege führen ja bekanntlich nach Rom und so kamen wir über unzählige Seiten auf die homepage der Dobermann Nothilfe! Dort hat uns das (zugegeben schön nicht mehr so aktuelle) Foto von Mladen sofort verzaubert. Das Bild war furchtbar, er war noch ein Baby, traurig guckte er in die Kamera, ganz verdreckt und ängstlich. Meine Mutter suchte nach einem mittelgroßen, mittelkräftigen, schwarzen, jungen Rüden mit pflegeleichtem Fell für sportliche Unternehmungen. All das sahen wir in Mladen. Also haben wir ihn, nach einigen mails mit der Frau Sierocki, in der Tierpension besucht und uns sofort in ihn verliebt. Ohne zu zögern sprang er uns (damals knapp 7 Monate) in die Arme und wollte nur gekuschelt werden. Nach einem kurzen Spaziergang, haben wir uns noch am selben Tag für ihn entschieden und nach einer Woche durften wir Mladen, nun mit neuem Namen Joker, abholen.

Er ist ein toller Hund. Er braucht immer etwas um sich an neues zu gewöhnen aber hat er erstmal Vertrauen gefasst, liebt er jeden! Er ist absolut ruhig im Haus und lauert im Garten immer auf den Fischraier. Wir können ihn überall hin mitnehmen, egal ob ins Restaurant oder zu Familie.

Ein halbes Jahr später kam dann noch ein Welpe ins Haus, so dass Joker jetzt ein großer Bruder ist. =)

Mittlerweile haben ihn meine Eltern schon ins Sauerland, Münsterland und nach Amrum mit in den Urlaub genommen. Nächstes Jahr geht mit der ganzen Familie (Großeltern, Eltern, Bruder, Joker, Gauner und meine Wenigkeit) wieder auf die Insel und darauf freuen wir uns ganz besonders.



Pepitek aus Polen genannt Pepi

Adresse:
 
58095 Hagen

Kontakt:

 B. Forner

p.forner48 at web.de

Stichworte: Pepitek genannt Pepi


Unser Traumhund Pepi aus Polen

Eigentlich wollten wir nach 2 Hunden und aus Altersgründen keinen Hund mehr. Doch so ganz war ein Hund noch nicht aus meinem Kopf. Ich schnüffelte im Internet und stieß auf die Seite der Dobermann-Nothilfe. Dort gab es wahnsinnig viele arme Hunde zu sehen, die Wahl viel sehr schwer. Plötzlich kam ein Foto mit einem Hund, welcher ganz traurig durch die Gitterstäbe im Tierheim in Polen, schaute. Die Augen sprachen Bände , in dem Moment wußte ich , er ist es. Nach einigen Telefonaten mit Conny war dann endlich der 29.09.2012 gekommen und wir durften unseren Pepi in Duisburg abholen. Es war wohl von beiden Seiten Liebe auf den ersten Blick. Auf der Autofahrt nach Hause, ca 1 Std., war Pepi total lieb im Auto. Ich hatte mir da schon die schlimmsten Dinge ausgemalt,aber es klappte super. Zuhause angekommen, war er erstmal etwas verstört.Er markierte unseren Flur,aber nur am ersten Tag. Am nächsten Tag lief aber alles schon viel besser. Er hat sich sehr schnell bei uns eingelebt und ist einfach nur lieb.Macht keinen Ärger,hört wenn wir rufen und läuft ohne Leine. Von Beginn an, war er problemlos, obwohl er bestimmt schon viel in seinem Leben , er ist ca 6 Jahre , durchgemacht haben muß. Der Beweis sind viel Verletzungen am Körper und Gesicht, sowie seine "Hängelippe".

Wir sind soooo froh das wir ihn haben und hoffen noch auf viele schöne Jahre mit ihm, er dankt es uns jeden Tag mit seiner unendlichen Liebe.



Penny ehemals Krusznyka

Adresse:
 
58339 Breckerfeld

Kontakt:

 Nicole Hoffmann

nissan.370z at gmx.de



Endlich angekommen!

Hallo an alle Tierfreunde,

wir haben einen Zweithund gesucht, für uns war klar das auch dieser Hund aus einem Tierschutz Programm kommen sollte. Als wir uns auf der Internetseite von Dobermann Hilfe umgeschaut haben, erwärmte die Hundedame Krusznyka unsere Herzen. Krusznyka kommt aus Polen und ist Menschen gegenüber sehr scheu. Man kann Sie kaum anfassen und anleinen. Sie ist sehr Misstrauisch aber auch sehr neugierig was wiederum sehr gut ist um mit Ihr zu arbeiten.

Nach nun 5 Wochen kann man sagen das Penny so heißt Sie jetzt bei uns angekommen ist. Die positive Unterstützung vom Rudel hat natürlich extrem dazu bei getragen. Das Rudel das sind Armando ein kleiner Mischlings Rüde aus Spanien (Tierschutz La Gomera) und Homer ein Australian Cattle Dog Rüde.

Das Rudel vermittelt Ihr Sicherheit und Vorbildfunktionen, sie liebt jetzt lange Spaziergänge, Matsche und Wasser. Tag für Tag wird Penny mutiger und Lebensfroher. Es ist schön wenn man so eine positive Entwicklung mit gestalten und erleben darf.

Wir möchten uns bei dem Team von Dobermann Hilfe sehr bedanken. Ein großes Lob geht an Frau Stein und Frau Kube, Sie haben eine super Arbeit geleistet. So eine nette Vorbereitung und Unterstützung ist nicht selbstverständlich, dazu gehört schon sehr viel Tierliebe.

Wir würden es immer wieder tun. Danke

Schöne Grüße aus Breckerfeld von Nicole und Axel Hoffmann



Tiffy

Adresse:
 
25335

Kontakt:

 Uli und BirgitNoack

uli.noack at t-online.de



Tiffy ist bei uns angekommen und schon der Liebling



Lilli (Perelka)

Kontakt:

 Patricia Arens

p-arens at t-online.de

Stichworte: Lilli (Perelka)

Lilli (Perelka)

Schon sehr lange hatten wir den Wunsch nach einem Hund. Doch aus beruflichen Gründen ging das bisher nicht. Aber wie das manchmal im Leben so ist, änderte sich grundlegend etwas in unserem Leben. Und die Entscheidung fiel endlich positiv aus! Dass es ein Hund aus dem Tierschutz sein sollte, war klar. Auch, dass wir als ersten eigenen Hund keinen „Problemhund“ nehmen würden. Deshalb gefiel uns Lilli nicht nur optisch, sondern auch ihre „inneren Werte“ waren vielversprechend (u.a. „fröhlicher Hund“). Ahnend, wie schnell ein solcher Hund das Interesse weckt, nahmen wir sofort Kontakt auf zur Pflegestelle. Wir mussten allerdings noch ein paar Tage warten bis zum ersten Kennenlernen, denn Lilli war noch in Polen. Bei dem ersten Treffen setzte sich Lilli direkt vor ihr zukünftiges Herrchen und schaute ihm tief in die Augen. Wer kann da wiederstehen? Lilli zeigte sich in der Pflegestelle ganz gelassen und unauffällig. Eine Woche später zog sie bei uns ein. Seitdem bereichert sie unser Leben täglich mit einem Mehr an Bewegung, Schmuseeinheiten und Spaß. Lilli ist einfach ein Schatz. Im Haus ist sie ruhig, stellt keinen Unsinn an, sie spielt sehr gerne, ist flink und sportlich und sehr gelehrig. Wir haben sie nun seit 6 Wochen und sie beherrscht die wichtigsten Kommandos sicher. Bei Spaziergängen in Wald und Wiese liebt sie es ohne Leine zu laufen. Immer wieder nimmt sie Blickkontakt auf und bleibt in der Nähe. Wenn sie doch mal zu sehr abgelenkt ist, können wir sie auf jeden Fall mit Leckerchen ran holen. Denn sie isst sehr, sehr gerne. Wir hatten befürchtet, dass sie auch unsere Meerschweinchen „zum Fressen gern“ haben könnte, aber auch hier zeigt sie sich neugierig und verschmust! Der Kontakt mit anderen Hunden war bisher ebenso problemlos, sie hat schon Freundinnen und Freunde gefunden, mit denen sie „stundenlang“ tobt. Und wenn wir uns alle müde vom Spaziergang auf unser Sofa legen, rufe ich „Lilli kuscheln“ und –schwupps- liegt sie in meinem Arm.



Krümel, früher Cezary

Adresse:
 
09176 L-Niederfeulen

Kontakt:

 Britt und Chris

Winkerkrabbe at hotmail.de



Krümel - unser Schatz aus Mielec



Lili

Adresse:
 
45277 Essen

Kontakt:

 Tino Schirrmeister

vengardx at yahoo.de



Lili, meine fröhliche "Wölfin"

Über die Dobermann-Nothilfe kam Lili Mitte April 2013 zu mir nach Hause. Als ich sie abholte, war die kleine Maus so gestresst und konnte es kaum erwarten das neue Zuhause zu beziehen. Daheim angekommen wurde gleich die zweite Betthälfte und die Couch in Beschlag genommen, was sich bis heute nicht geändert hat.

Mittlerweile hat sich Lili sehr gut eingelebt, genießt jeden Spaziergang, Besuche auf der Hundewiese oder die gemeinsamen Stunden auf der Couch sowie die Kuscheleinheiten vor bzw. nach dem aufstehen.

Lili ist immer fröhlich und gut gelaunt, freut sich schon wenn man nach ihr schaut. Auch wenn sie manchmal auf dumme Gedanken kommt, so muss man sie trotzdem lieb haben.

Die Entscheidung für Lili bereue ich keines Weges und freue mich auf die gemeinsame Zeit mit ihr.